Endlich unter hundert Kilo: Mark aus Dortmund gibt alles beim TV-Fettkampf

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Wieder muss ein Kandidat die Abspeck-Show beim Sender Kabeleins verlassen. Wen wird es treffen, wenn in der Sendung von Fernsehkoch Frank Rosin die Dicken ächzen und die Pfunde purzeln?

Dortmund

, 31.01.2020, 13:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Immer donnerstags flimmert „Rosins Fettkampf“ beim Sender Kabeleins über die Mattscheibe, dann heißt es Daumen drücken für Mark aus Dortmund. Er ist einer von vier verbliebenen Kandidaten, die um die Wette abspecken und ins Finale wollen.

„Halbfinale“, heißt es im „Teaser“ zu Folge 5, „die Kandidaten verbringen einen Tag in der Eifel und werden an ihre Grenzen gehen. Sie schreiben Briefe an ihr altes Ich und werfen auch emotionalen Ballast ab.“

Dortmunder tritt gegen prominente Abspecker an

Die Promi-Abspecker und Teamleader Willi Herren und Rebecca Simoneit-Barum haben in der Vergangenheit mit mickrigem Gewichtsverlust enttäuscht, hören wir noch.

„Ist Willi nun endlich aufgewacht?“, wird per Kommentar die Spannung geschürt - bitte nicht umschalten, dranbleiben bei Kabeleins!

Drangeblieben ist auch Mark aus Dortmund, der sich von 129 bereits auf 102 Kilo verschlankt hat, was man ihm auch ansieht. Der 25-Jährige wird im Verlauf der Sendung Geburtstag feiern.

„Verbotenes“ Stück Kuchen am Geburtstag

An dem Tag habe er ausnahmsweise ein verbotenes Stück Kuchen verdrückt, beichtet er. Sonst aber gibt Mark sich eisern diszipliniert und motiviert.

Als seinen schärfsten Rivalen im Fettkampf hat die Sendung den 34-jährigen André aufgebaut, der schon in der letzten Folge die 100 Kilo-Marke unterschritt. Endlich „Uhu“, unter hundert!

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Da will der Dortmunder Kandidat auch hin. Mark gegen André. Willi gegen Rebecca. Jeder gegen seinen inneren Schweinehund. Alle zusammen für die Einschaltquote. Die bestimmt den Tarif, zu dem der Sender Werbespots verkauft.

Frank Rosin wandert in der neuen Folge mit seinen Schäflein durch die „wunderschöne“ Eifel. Als im anschließenden Werbeblock ein Mineralwasser „aus der Vulkaneifel“ angepriesen wird, mag man das für einen Zufall halten.

Der Name der Sendung wird auffällig häufig genannt

„Rosins Fettkampf“ ist auch eine Marke. Sicher 20-mal nehmen die Kandidaten im Verlauf der Sendung die wichtigen zwei Worte in den Mund: „Bei Rosins Fettkampf habe ich dies und das gelernt.“

„Branding“ heißt das unter Marketingstrategen. Krönung der Lobhudelei ist ein Statement von Kandidatin Anja, die am Ende von Folge 5 die Sendung verlassen muss: „Ich bin nicht traurig. Ich hatte ja das große Glück, für Rosins Fettkampf ausgewählt zu werden.“

Glücklich sehen die Teilnehmer nicht gerade aus, als sie zum Wandern einen Rucksack aufgebuckelt kriegen, dessen Gewicht dem entspricht, was sie bereits abgespeckt haben. Mark schnallt sich 27 Kilo auf den Rücken.

Kandidaten haben gemeinsam schon 130 Kilogramm abgenommen

Später kippen er und die anderen die Steine aus den Rucksäcken auf einen Haufen: Mehr als 130 Kilo liegen dort, Andrés Gewicht zu Beginn der Show. Wow, wir haben „ein André“ abgenommen!

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Weiter geht es zu einer Blockhütte, wo Rosin lecker Gesundes für die schlanke Linie kocht. Detox, Entgiftung, ist das Thema, der TV-Koch tischt Sauerkraut, Pilze, Artischocken auf. Es schmeckt mal wieder „mega“ und „wahnsinnig gut“.

„Sauerkraut strotzt vor Vitamin C und ist gut für die Darmflora“, weiß Ernährungsmediziner Urs Schaden, der als Doktor Allwissend vor immergleicher Zimmerpflanze im Akkord Dutzende von Kommentaren einsprach.

Menschelndes zum Schluss

Emotional wird es für Mark, als er unter Tränen den Brief an sich altes Ich vorliest. Dreimal schneidet die Bildregie auf sein Gesicht: „Ich will leben, ich will mit meiner Tochter schwimmen gehen können.“ Hach, wie das menschelt: Tröstend legen die Damen Mark die Hand auf.

Marks Disziplin bei Sport und Ernährung trägt Früchte: 5,9 Kilo hat er verloren, endlich „Uhu“ mit einem Gewicht von 96,5 Kilo. Er bleibt im Rennen und ist auch nächste Woche dabei.

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