Seit dem 23. April gilt eine Ausgangsbeschränkung nach 22 Uhr. Für bestimmte Personengruppen werden diese Regeln nun gelockert. © Oliver Schaper (Archivbild)

Erleichterungen gelten ab Sonntag – so werden die Regeln kontrolliert

Ab Sonntag (9.5.) gelten Erleichterungen für Personen mit vollständigem Impfschutz sowie für Genesene. Darauf sollten Menschen, auf die das zutrifft, jetzt achten.

Bundestag und Bundesrat hatten zuletzt beschlossen, dass für Geimpfte und Genesene einige Einschränkungen aufgehoben werden. So sind diese Personen von den Regeln für die Ausgangssperre ausgenommen und dürfen sich auch nach 22 Uhr bzw. 0 Uhr außerhalb ihrer Wohnung aufhalten.

Sie zählen zudem nicht mehr als „Kontakte“ bei Treffen. In Dortmund trifft das auf rund 50.000 Personen zu. Die Zahl der Zweitimpfungen (aktuell rund 38.000 Menschen) steigt langsam, aber stetig.

Ordnungsamt und Polizei kontrollieren weiter nach 22 Uhr

Die Regeln treten am Sonntag (9.5.) um Mitternacht in Kraft. Christian Schön, Sprecher der Stadt Dortmund, erklärt auf Anfrage der Redaktion, wie sie umgesetzt werden sollen und was im Fall nächtlicher Kontrollen passiert.

„Einsatzkräfte des Ordnungsamtes werden – wie schon in den zurückliegenden Nächten seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen – auch an diesem Wochenende gemeinsam mit der Polizei Kontrollen zur Einhaltung der infektionsschutzrechtlichen Ge- und Verbote und insbesondere der Ausgangsbeschränkungen durchführen“, sagt Christian Schön.

Er verdeutlicht: „Daran ändern die nun ab Sonntag in Kraft tretenden Regelungen der so genannten Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung nichts.“

Nachweis für Genesene ist auch digital möglich

Der Impfschutz kann mit dem Impfpass oder einer vergleichbaren Bestätigung nachgewiesen werden.

Zu den Genesenen steht in der Verordnung zudem wörtlich: „Eine genesene Person ist eine asymptomatische Person, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises ist.“

Ein solcher „Genesenennachweis“ ist laut der Vorschrift „ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form, wenn die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt“.

Ausnahmeregeln für Berufstätige und bei Notfällen gelten weiterhin

Übersetzt: Wer sich als Genesener außerhalb der Sperrzeiten draußen aufhalten sollte, ist gut beraten, ein Schreiben des testenden Arztes oder Testzentrums bei sich zu tragen. Auch eine E-Mail oder Datei auf dem Smartphone ist laut der Verordnung ausreichend.

Schon bisher galten Ausnahmen von der Ausgangsbeschränkung, etwa für Berufstätige. Diese müssen mit einer Arbeitgeberbescheinigung belegen, dass sie ihrer Arbeit nachgehen.

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Seit 2010 Redakteur in Dortmund, davor im Sport- und Nachrichtengeschäft im gesamten Ruhrgebiet aktiv, Studienabschluss an der Ruhr-Universität Bochum. Ohne Ressortgrenzen immer auf der Suche nach den großen und kleinen Dingen, die Dortmund zu der Stadt machen, die sie ist.
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Stellvertretende Leiterin der Dortmunder Stadtredaktion - Seit April 1983 Redakteurin in der Dortmunder Stadtredaktion der Ruhr Nachrichten. Dort zuständig unter anderem für Kommunalpolitik. 1981 Magisterabschluss an der Universität Bochum (Anglistik, Amerikanistik, Romanistik).
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