Erste Hilfe auf dem Gipfel

Auch die Feuerwehren aus Syburg und Persebeck fahren nach Heiligendamm

31.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Erste Hilfe auf dem Gipfel

<p>Auf dem Gipfel darf Dortmunds höchste Feuerwehr nicht fehlen (v. l.): Stefan Schoregge, Oliver Hitzegrad und Markus Weber.</p>

Zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr begleiten den Dortmunder Gipfelkonvoi, der heute mit 70 Fahrzeugen zur Ostsee rollt, um dort, wenn es zwischen Polizei und Demonstranten stürmig wird, einen 3000 Quadratmeter großen Verbandsplatz für Verletzte einzurichten. «Dortmunds höchste Feuerwehr» - der Löschzug Syburg - schickt Oliver Hitzegrad, Markus Weber und Stefan Schoregge ins Rennen. Die Persebecker Gipfelstürmer sind Rüdiger Buczilowski, André Lüddecke, Julian Schroelkamp, Jan Srodecki und Sven Stämmler. Ihr Job: Innerhalb von 30 Minuten ein Erste-Hilfe-Zentrum zu errichten, in dem Ärzte Verletzte versorgen und für den Transport in ein Krankenhaus vorbereiten. Alle drei Monate proben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte diesen Job, so dass sie die aufblasbaren Zelte routiniert aufrichten können. Doch die Brisanz dieses Einsatzes ist ihnen durchaus bewusst. Oliver Hitzegrad hofft, dass auf dem Gipfel nichts anbrennt und setzt auf den Teamgeist: «Wir arbeiten ja Hand in Hand.» Jugendfeuerwehr-Zögling Schoregge, alltags als Bankkaufmann-Azubi bei der Sparkasse, blickt gelassen auf die fünf bevorstehenden Tage und Markus Weber ist «recht entspannt, denn wir sind gut vorbereitet.» Ein Routine-Einsatz auch für die Persebecker Kollegen. «Die Arbeit ist Alltag, einzig die Rahmenbedingungen haben sich geändert», sagt Löschzugleiter Lüddecke. Spannend sei nur, dass die Wehrmänner nicht in Dortmund zum Einsatz kommen. «Dort kennen wir uns nicht aus. Wichtig ist dann eine optimale Abstimmung mit den Kollegen vor Ort.» Letztendlich hoffen sie alle, dass alles friedlich verläuft und die Feuerwehrleute aus Dortmund keinen Verbandsplatz zu errichten brauchen. Stationiert sind die Syburger und Persebecker acht Kilomter vom Gipfel entfernt im Feuerwehrzentrum des Örtchens Kägsdorf und dort, ganz ostdeutsch, in der «Straße der Solidarität». ban / arn

Erste Hilfe auf dem Gipfel

<p>Blickrichtung Nordost: Die Persebecker Feuerwehrleute sind auf dem Weg nach Heiligendamm. Um im Ernstfall schnell Hilfe zu leisten. RN-Fotos Bandermann / Niehörster</p>

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