Eschenwaldstraße: Reiter haben Probleme mit rücksichtslosen Autofahrern

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Viele Beinahe-Unfälle, an denen Reiter und rücksichtslose Autofahrer beteiligt waren, hat es an der Eschenwaldstraße in Asseln gegeben. Die Bezirksvertretung will die Situation entschärfen.

Asseln

, 15.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Obwohl auf der Eschenwaldstraße zwischen Asseln und Kurl Tempo 30 gilt, wird dort gerast. Das sagt zum Beispiel Heike Sostak (38), die kommissarische Vorsitzende vom Reit- und Fahrverein Wickede-Asseln-Sölde. Grund sei der Landstraßenchrakter dieser Straße ab der Einfahrt zum Vereinsgelände bis Kurl.

Kind fast überfahren

Es habe dort schon mehrere Beinahe-Unfälle gegeben. Einmal sei ein Kind auf einem Pferd fast von einem Auto überfahren worden, das mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei.

Problem sei, dass der Verein Stallungen auf beiden Seiten der Straße habe, sodass die Reiter häufig die Straße überqueren müssen. So schlimm wie in der jüngeren Vergangenheit seien die Probleme früher nicht gewesen, sagt Heike Sostak, viele Autofahrer nehmen keinerlei Rücksicht auf die Pferdeliebhaber.

Eschen auf der Eschenwaldstraße

Die Bezirksvertretung Brackel reagiert nun auf diese Situation, indem sie versetze Baumscheiben – bepflanzt mit Eschen – für die gesamte Eschenwaldstraße fordert, die ein schnelles Fahren unmöglich machen.

Übrigens: Weil die frühere Vorsitzende Wibke Wilms zurückgetreten ist, hat der Reitverein sein für den 3. April geplantes Turnier abgesagt. Es hätte aber wegen des Coronavirus sowieso nicht stattfinden können. Der Verein hat derzeit 323 Mitglieder und rund 95 Pferde.

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