Hunderte Fahrrad-Demonstrierende wollen durch Dortmund fahren

Radwall und Radschnellweg

Ein Bündnis aus mehreren Organisationen ruft für den 29. August zu einer Fahrrad-Demonstration auf. Geplant eine Tour durch ganz Dortmund.

Dortmund

von Beat Linde

, 21.08.2020, 07:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für die Fahrrad-Demonstration am 29. August wurden 200 Teilnehmer angemeldet.

Für die Fahrrad-Demonstration am 29. August wurden 200 Teilnehmer angemeldet. © Sebastian Peter

Der Radverkehr bleibt weiter ein großes Thema für die Dortmunder und Dortmunderinnen. Weil die Diskussion um den Radwall sich immer länger hinziehen und der RS1 immer noch mehr Traum als Realität in Dortmund ist, ruft ein Bündnis aus 13 Organisationen, unter anderem der BUND und ADFC zu einer Demonstration auf.

Am 29. August um 18 Uhr wollen rund 200 Demonstrierende per Fahrrad durch die Stadt fahren, wobei durch die Corona-Maßnahmen überhaupt nicht abzusehen sei, ob es möglicherweise nicht auch mehr werden könnten.

Zudem ist die Route noch nicht festgelegt, sicher ist nur, dass wichtige Verkehrsknotenpunkte wie der Wall und die Rheinische Straße befahren werden sollen und der Startpunkt am Friedensplatz ist. Das sagt Peter Fricke, er ist beim Verband VeloCityRuhr, der sich für bessere Bedingungen für Fahrradfahrer einsetzt

Nur schleppende Fortschritte

Besonders stört Fricke der nur sehr langsam fortschreitende Prozess: „2005 lag der Anteil der Fahrradnutzung auf allen zurückgelegten Wegen bei 10 Prozent“ 2019 habe er immer noch bei 10 Prozent gelegen, was viel zu wenig sei. Neben der VeloCityRuhr beteiligt sich Fridays for Future an der Demonstration, auch sie bemängeln „den schleppenden Ausbau der Infrastruktur“.

Neben der Fertigstellung des RS1 fordert das Bündnis, in seinem 18 Punkte umfassenden Forderungskatalog, unter anderem zwei weitere Radschnellwege für Dortmund.

Lesen Sie jetzt