Feinstaub: Brackeler Straße bleibt Rekordhalter

DORTMUND In Nordrhein-Westfalen ist die Belastung durch Feinstaub in diesem Jahr grundsätzlich zurückgegangen. In Dortmund zeigen die Maßnahmen von Stadt und Bezirksregierung zur Reduktion des Feinstaubs aber noch nicht die gewünschte Wirkung.

von Von Oliver Volmerich

, 14.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Feinstaub: Brackeler Straße bleibt Rekordhalter

Feinstaub u.a. aus Auspuffgasen ist ein städteübergreifendes Problem.

So liegt die Messstation in der Brackeler Straße in Dortmund mit bisher 68 Überschreitungstagen weiterhin auf dem ersten Platz in Nordrhein-Westfalen. Maximal 35 Tage sind nach einer EU-Richtlinie "erlaubt". Bei Überschreiten sind die Behörden zu Gegenmaßnahmen verpflichtet.

EIn Aktionsplan gilt bereits seit mehr als zwei Jahren in der Brackeler Straße. Lkw-Durchfahrtsverbote für die gesamte Nordsatdt und andere Verkehrsregelungen brachten aber noch keine nachhaltige Verbesserung. In der Brackeler Straße soll nun ab dem kommenden Jahr eine Luftreinhaltezone errichtet werden, in der nur Fahrzeuge mit einem geringen Ausstoß an Feinstaubpartikeln fahren dürfen - von Kritikern als "kleinste Umweltzone der Welt" verspottet.

Mittelfristig läuft der regionale Luftreinhalteplan, den die Bezirksregierung derzeit aufstellt, auf eine größere Umweltzone für die Dortmunder Innenstadt hinaus. Bis Ende des Jahres soll dazu ein Maßnahmepaket geschnürt werden, das Fahrverbote, aber auch großzügige Ausnahmeregelungen vorsieht.  Einer Umweltzone, die das gesamte Ruhrgebiet umfasst hatten sowohl Regierungspräsident Helmut Diegel wie zuletzt auch NRW-Umweltminister Uhlenberg eine Absage erteilt. 

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