Festnahme bei SEK-Einsatz am Mittwochabend in der Dortmunder Nordstadt

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Helme, Schutzwesten und Sturmhauben: Spezialkräfte der Polizei Dortmund sind am Mittwoch in die Nordstadt ausgerückt. Nahe der Schützenstraße gab es eine Festnahme. Das sind die Hintergründe.

Dortmund

, 28.11.2019, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min

Polizisten in dicker Einsatzmontur, mit Helmen und Schutzwesten seien unterwegs gewesen, andere mit Sturmhauben vermummt. So beschreibt eine Anwohnerin den bedrohlichen Anblick am Mittwochabend an der Westerbleichstraße, nahe der Schützenstraße in der Dortmunder Nordstadt.

Gegen 20 Uhr lief das Spezialeinsatzkommando (SEK) in einen Hinterhof - näheres konnte die Anwohnerin nicht beobachten.

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Auf Anfrage unserer Redaktion erklärt die Polizei, was da los war - und berichtet zuerst von einem Einsatz am Dienstagabend gegen 23 Uhr im Stadtteil Syburg, im Dortmunder Süden. Ein Mann war dort mit dem Auto gezielt auf eine Frau zugefahren, heißt es aus der Pressestelle. Die Frau konnte rechtzeitig zur Seite springen, der Verdächtige flüchtete. Laut Polizei ist der Mann wieder auf freiem Fuß.

Widerstand gegen zehn Spezialkräfte

In den folgenden Stunden konnte die Polizei den Mann ausfindig machen – und fuhr zur Festnahme am Mittwochabend in die Nordstadt. Weil die Ermittler den Mann als gefährlich eingestuft haben, wurde entschieden, mit besonders viel Personal zum Einsatzort zu fahren.

Nicht umsonst wurde auch das SEK hinzugezogen: „Selbst gegenüber zehn Kollegen hat der Mann erheblichen Widerstand geleistet“, sagt Polizeisprecherin Cornelia Weigandt. Er wurde festgenommen und am Donnerstagabend dem Haftrichter vorgeführt.

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