Feuerwehr löscht nachts Kellerbrand und holt Menschen aus dem Haus

Feuerwehr-Einsatz

Die Feuerwehr rückte Freitagmorgen zur Speckestraße in Bodelschwingh aus. Dort brannte es im Keller eines viergeschossigen Wohnhauses. Einsatzort war nicht nur dort.

von Helmut Kaczmarek

Bodelschwingh

, 03.07.2020, 07:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
An der Speckestraße brannte ein Keller. Deshalb mussten 29 Menschen aus dem Gebäude gerettet werden.

An der Speckestraße brannte ein Keller. Deshalb mussten 29 Menschen aus dem Gebäude gerettet werden. © Helmut Kaczmarek

Mit 50 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr Dortmund am Freitag um 3.46 Uhr zur Speckestraße in Bodelschwingh aus. Dort brannte es im Keller eines viergeschossigen Wohnhauses. Dämmstoffe und verschiedene Utensilien waren in Brand geraten.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden sofort alle Bewohner in ihren Wohnungen alarmiert. Um die Löscharbeiten ohne eine Gefährdung der Bewohner durchführen zu können, wurden erst alle 29 Mieter durch den noch nicht verrauchten Treppenraum in Sicherheit gebracht und in zwei Bussen der Stadtwerke und Feuerwehr betreut.

Löscharbeiten sind schwierig, weil Keller keine Abluftöffnungen hat

Danach begannen die Löscharbeiten, die sich dadurch schwierig gestalteten, dass keine Abluftöffnungen aus dem Kellerbereich vorhanden waren, so die Feuerwehr Dortmund. Durch gezielte Belüftungsmaßnahmen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich der Rauch auf die Wohnungen ausbreitete. Dadurch konnten die Bewohner trotz einer zwischenzeitlichen Absperrung des Stroms nach gut drei Stunden wieder zurück in ihren Wohnungen. Verletzt wurde niemand.

Warum es zu dem Brand von Dämmstoffen und verschiedenen Utensilien im Keller kam, muss nun von der Polizei untersucht werden.

Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte aus Brandschutz (Wache 9-Mengede, Wache 5-Marten, Wache 2-Eving sowie die Freiwillige Feuerwehr aus Bodelschwingh) und der Rettungsdienst.

Der Brand im Keller löste einen Einsatz im gesamten viergeschossigen Wohnhaus aus.

Der Brand im Keller löste einen Einsatz im gesamten viergeschossigen Wohnhaus aus. © Helmut Kaczmarek

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