Feuerwehr sägt für Katze ein Dach auf – doch die kommt nicht raus

Tierischer Einsatz

Eine Katze hat am Montag die Feuerwehr im Dortmunder Süden auf Trab gehalten. Lockversuche mit Thunfisch waren nicht erfolgreich. Selbst das Aufsägen eines Schieferdaches brachte keine Rettung.

Dortmund

25.02.2020, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lockversuche mit Thunfisch waren weniger erfolgreich.

Lockversuche mit Thunfisch waren weniger erfolgreich. © Feuerwehr Dortmund

Einen ungewöhnlichen Einsatz hatte die Feuerwehr am Montag (24.2.) gegen 14.40 Uhr im Beermannweg in Lücklemberg. Eine Katze steckte in der Verkleidung eines Dachgiebels fest.

Zunächst hatte die Katze offenbar den Balkon eines Einfamilienhauses erkundet. Anschließend kletterte sie wohl durch eine kleine Öffnung hinter die Schieferverkleidung. Rein ging es recht einfach, doch herauszukommen war da schon deutlich problematischer. Die feststeckende Katze machte jedenfalls lauthals durch Miauen auf sich aufmerksam.

Das hörten die Mieter des Hauses und riefen die Feuerwehr - und die kam prompt. Die Einsatzkräfte nahmen zunächst über eine Leiter einen Teil der Schieferverkleidung ab. Danach sägten sie einen Teil der Unterkonstruktion weg, woraufhin sie die Verkleidung unten öffnen konnten.

Thunfisch half auch nicht weiter

Doch den Einsatzkräften streckte sich weiterhin nur eine neugierige Nase entgegen, die Katze kam jedoch nicht heraus und miaute weiter - auch der Einsatz von Spritzwasser oder Lockversuche mit Thunfisch blieben erfolglos.

Erst als die Feuerwehrleute vor Ort die gesamte Verkleidung von der Giebelwand wegdrückten, sprang die Katze heraus. Und wie fand die Katze die einstündige Rettungsaktion? Das konnten die Einsatzkräfte sie nicht mehr fragen – die Katze machte sich erst einmal aus dem Staub.

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