Filmemacher Adolf Winkelmann erhält City-Ring 2020

Auszeichnung

Jeder Dortmunder kennt seine „Fliegenden Bilder“ auf dem Dortmunder U. Sie sind positiv für das Stadtimage. Dafür wird der Filmemacher Adolf Winkelmann mit dem City-Ring 2020 ausgezeichnet.

Dortmund

, 15.11.2019, 14:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Filmemacher Adolf Winkelmann erhält City-Ring 2020

Der Dortmunder Filmemacher Adolf Winkelmann erhält den City-Ring 2020. © Archiv

Der Filmemacher, Künstler und Buchautor Adolf Winkelmann wird im Januar mit dem City-Ring 2020 ausgezeichnet. „Mit seiner Film-Installation ,Fliegende Bilder‘ am Dortmunder U leistet Adolf Winkelmann einen besonderen und nachhaltigen Beitrag für das positive Image von Dortmund“, heißt es in einer Presseerklärung des Cityrings.

Winkelmann habe mit den Fliegenden Bildern „eine bedeutende Landmarke für unsere Stadt geschaffen“, erklärt Dirk Rutenhofer, Vorstandsvorsitzender des Cityrings, die Entscheidung der Dortmunder Kaufleute. Mittlerweile sei nicht mehr allein das Dortmunder U ein zentrales Wahrzeichen dieser Stadt, sondern auch seine „Fliegenden Bilder“. Die Bilder waren erstmals zur Kulturhauptstadt 2010 zu sehen.

Immer wieder aktualisierte Videoclips

Weithin sichtbar sind seine wechselnden und immer wieder aktualisierten Videoclips auf den sieben Meter hohen Displays. Bei Heimspielen des BVB zeigen sie schwarze-gelbe Kicker-Figuren, zu jeder vollen Stunde erscheinen gigantische Tauben.

Im Jahr 2012 wurde auf ihnen der Ruder-Erfolg des Deutschland-Achters bei den Olympischen Spielen in London gewürdigt. Und zum diesjährigen Evangelischen Kirchentag schuf Winkelmann einen Clip, der dessen Losung „Was für ein Vertrauen“ auf einer wehenden Fahne zeigte.

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Adolf Winkelmann, 1946 in Hallenberg/Westfalen geboren und aufgewachsen in Dortmund, wohnt und arbeitet seit Jahrzehnten in dieser Stadt. Heute trägt er den Ruf als der Filmemacher des Ruhrgebiets.

Vierzig Jahre hat er als Professor für Film an der Fachhochschule Dortmund gelehrt. Seine Kino- und Fernsehfilme wurden mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet. Die Komödie „Jede Menge Kohle“ aus dem Jahr 1981 ist längst ein Kultfilm.

Mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet

Für Filme wie „Contergan“ oder „Nordkurve“ erhielt er Auszeichnungen wie den Deutschen Fernsehpreis oder den Bambi. Für seine außergewöhnliche Medienarbeit wurde ihm der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Adolf Winkelmann ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste, der European Film Academy und Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie in Berlin.

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