Frau aus Landshut entdeckt eigenen Vater auf Dortmunder Foto

Kolumne Nordost-Geschichten

Wer im Internet in der eigenen Vergangenheit stöbert, kann mitunter Überraschungen erleben – so wie eine Frau aus Landshut in Bayern, die ihren Vater auf einem Dortmunder Foto fand.

Kirchderne

, 16.01.2021, 04:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Drei Generationen, eine Leidenschaft: Alfred Sibilski mit Tochter Martina Schmidt und Enkelin Lisa Schmidt - um 2012

Drei Generationen, eine Leidenschaft: Alfred Sibilski mit Tochter Martina Schmidt und Enkelin Lisa Schmidt - um 2012. © privat

Liebe Leserinnen und Leser,

Martina Schmidt (55) stammt aus Kirchderne, ist aber bereits 1984 nach Landshut in Bayern gezogen. Trotzdem fühlt sie sich ihrer Dortmunder Heimat nach wie vor verbunden. Zum Beispiel war sie als glühender BVB-Fan zuletzt vor zwei Jahren beim Abschiedsspiel von Roman Weidenfeller.

Als sie neulich mal wieder das Heimweh überkam, hat sie einfach mal nach „Kirchderne“ im Internet gesucht und ist auf die Kirchderner Facebook-Gruppe gestoßen.

Alfred Sibilski auf dem etwa zehn Jahre alten Titelfoto der Facebook-Gruppe Kirchderne

Alfred Sibilski auf dem etwa zehn Jahre alten Titelfoto der Facebook-Gruppe Kirchderne. © Facebookgruppe Kirchderne

Als sie das Titelbild der Gruppe genauer betrachtete - es zeigt die Stadtbahn-Haltestelle Kirchderne - bekam sie einen kleinen, aber freudigen Schreck. Auf dem rechten Bildrand ist ihr mittlerweile verstorbener Vater Alfred Sibilski zu sehen.

Das Bild muss etwa zehn Jahre alt sein, vermutet sie, denn in den Jahren danach war ihr Vater auf einen Rollator angewiesen, der auf dem Foto noch nicht zu sehen ist. Weil er gerne mit der Stadtbahn in die City fuhr, hielt er sich oft an der Haltestelle auf.

Martina Schmidt jedenfalls, die immer noch viele Freunde in Dortmund hat, hat sich über diese Entdeckung gefreut und ist der Gruppe sofort beigetreten. Sie schreibt zum gefundenen Foto: „Meine Eltern hätten auch Spaß daran gehabt.“

Machen Sie sich ein schönes Wochenende! Bis nächsten Samstag!

Andreas Schröter

Andreas Schröter © privat

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