Gastronomen am Phoenix-See sollen für Ruhe und Sauberkeit sorgen

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Gastronomen, die sich gegen Lärm und Verschmutzungen einsetzen? Dieser Vorschlag wurde von der SPD-Fraktion in Hörde eingereicht. Am Phoenix-See ist das ein Streitthema.

von Alexandra Wachelau

Hörde

, 17.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Erneut geht es um Lärm, aber auch um Müll am Phoenix-See: Die SPD-Fraktion in Hörde hat bei der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) vorgeschlagen, Gastronomen für die Reduzierung beider Probleme einzuspannen. Laut Antrag soll „auf die dort ansässigen Gastronomen“ eingewirkt werden, um „ihre Gäste dazu anzuhalten, die unmittelbare Umgebung der Lokalitäten nicht durch unverhältnismäßigen Lärm und Verschmutzungen zu belasten“.

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Der Antrag wurde nicht beschlossen: Vor allem die CDU sprach sich in der BV-Sitzung gegen den Vorschlag aus. „Die Beseitigung von Müll ist nicht die Aufgabe der Gastronomen“, betonte Michael Depenbrock (CDU) in der Sitzung.

Die SPD hielt dagegen: Fast-Food-Restaurants wie McDonalds fahren schon seit Jahren sogenannte Außenrunden, auf denen eigener Müll eingesammelt wird.

Werner Sauerländer (SPD) sagte: „Wir werden den Antrag definitiv noch einmal überarbeiten. Es besteht noch ein großer Handlungsbedarf vor Ort“.

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Vor allem im Bereich zwischen der „Hörder Bach Allee“ und der Straße „Am Kai“ seien neben Müll auch starke Verschmutzungen aufgefallen. Laut Sauerländer haben sich die Bewohner der Seniorenresidenz an ihn gewandt. Inzwischen sei sowohl tagsüber – durch die Baustelle am Stiftsforum – als auch durch die lärmende Party-Szene in der Nacht kein Schlaf mehr für die Anwohner zu finden.

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