Gefahr an A 45 in Dortmund: Werden Bäume jetzt gefällt?

hzA 45

Bäume entlang der A 45 drohen in die Gärten der Anwohner zu stürzen, einer ist schon gefallen. Bislang hat das niemanden gekümmert. Jetzt schaltet sich eine Behörde ein.

Jungferntal-Rahm

, 29.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mitte Oktober ist ein Baum in den Nachbargarten von Erika Krause (76) gestürzt. Seitdem sorgen sie und ihre Nachbarn sich um die übrigen zehn bis 15 Meter hohen Bäume zwischen ihren Gärten an der Kosselstraße und der Schallschutzwand zur A 45.

„Mit etwas Pech stürzt mir beim nächsten Sturm ein Baum ins Haus“, klagt Erika Krause. Und zu ihrer Überraschung kümmere die Sorge der Anwohner bislang niemanden, obwohl sie mehrfach den Schnitt der Bäume angefragt hätten.

Schließlich gehe es in Zeiten von Klima- und Umweltschutz nicht darum, einfach alle Bäume zu entfernen, sondern sie so weit zurückzuschneiden, dass niemand in Gefahr sei.

Straßen.NRW will sich um die Bäume an der A 45 kümmern

Auf Anfrage dieser Redaktion meldet sich nun die Landesbehörde Straßen.NRW zu Wort. „Die Situation ist uns bekannt“, sagt Peter Beiske von der Regionalniederlassung Ruhr. Erika Krauses Nachbar hatte sich nach dem Sturz des Baums in seinen Garten gemeldet.

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Zuständig sei die Autobahnmeisterei, deren Mitarbeiter sich in der Fällsaison (Oktober bis Februar) die Bäume vor Ort ansehen werden. „Der Boden ist an der Stelle sehr weich, daher gibt es einige umsturzgefährdete Bäume“, so Beiske.

Die sollen in den kommenden Monaten ebenso wie bereits abgestorbene Bäume entfernt werden. „Außerdem werden die Bäume insgesamt zurückgeschnitten“, sagt Peter Beiske. Die Anwohner der Kosselstraße können also aufatmen.

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