Germany‘s Next Topmodel: Panik der Dortmunder Kandidatin hat Konsequenzen

hzCastingshow mit Heidi Klum

Elf Wochen kämpft Julia P. aus Dortmund schon darum, „Germany‘s Next Topmodel“ zu werden. Beim Unterwasser-Shooting hat sie eine Panikattacke. Kann sie ihre zweite Chance nutzen?

von Paula Protzen

Dortmund

, 10.04.2020, 15:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Heute gehen wir schwimmeeeeeen!“, verkündigt Heidi Klum zu Beginn der elften Folge Germany‘s Next Topmodel euphorisch. Gemeint ist natürlich: „Heute gehen alle außer ich schwimmen!“ Auch die Männer-Models sind weniger als Unterstützung für ihre Mädchen gedacht, sondern höchstens als Eye-Candy für Heidi Klum.

Die Info, dass sie mit einem Mann shooten würden, haben die Models offenbar nicht bekommen – Julia wirkt sehr überfordert von deren Anwesenheit. „Such dir einen aus!“, fordert Heidi sie keck auf.

Im Umgang mit den männlichen Models wirkt Julia noch sehr unbedarft. Heidi Klum dagegen hat ein Auge auf die jungen Kraftprotze geworfen.

Im Umgang mit den männlichen Models wirkt Julia noch sehr unbedarft. Heidi Klum dagegen hat ein Auge auf die jungen Kraftprotze geworfen. © ProSieben/Richard Hübner

Julia sucht lieber Blickkontakt mit dem Boden. Artig stellen die Männer sich vor, bis sich Julia wie ein kicherndes Schulmädchen für einen entscheidet. Wir merken uns: ‚Die Bachelorette‘ wäre nicht das richtige Format für die Dortmunderin.

Wassernixe mit Panikattake

„Ich liebe das Wasser!“, freut sich Julia. Das Shooting heute: Eine Unterwasser-Traumkulisse. Was in den Proben gut klappte, geht nun völlig schief: Durch das Beatmungsgerät kriegt Julia nicht genügend Luft, sie wird panisch, nichts geht mehr. Eine Heidi Klum, die „Du kannst nicht so hyperventilieren, das ist auch nicht gut!“ vom Beckenrand ruft, hilft da einen feuchten Kehricht.

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Die völlig verängstigte Julia darf eine Pause einlegen. Einfühlungsvermögen von Heidi? Fehlanzeige. „Am Ende des Tages muss sie es machen, sonst ist sie direkt raus. Die Aufgabe ist für alle Mädchen gleich.“

Ein neuer Versuch

Aber Julia kämpft. „Ich will Germany’s next Topmodel werden und ich will unbedingt in die Top 10. Deshalb werde ich jetzt nicht aufgeben.“ Und beim zweiten Mal klappt es: Die Panik ist überwunden, die Fotos begeistern Heidi. Glücklich taucht Julia wieder auf: „Aller Anfang ist schwer und am Ende ist alles super.“

Zwischen den Fronten im Zickenkrieg

Der Reflex des Normalbürgers wäre wohl, nach so einem Tag daheim die Füße hochzulegen. Nicht so die Topmodels: Ohne Drama läuft gar nichts. Besonders verinnerlicht haben das Lijana und Larissa, die gegen die sogenannte „Österreich-Gang“ in den Krieg ziehen. An denen aber haben sie sich in den letzten Folgen die Zähne ausgebissen.

Hinter den Kulissen brodelt es schon länger. Am Abend schlägt der Wind dann; es kommt zum Streit zwischen den Models.

Hinter den Kulissen brodelt es schon länger. Am Abend schlägt der Wind dann; es kommt zum Streit zwischen den Models. © ProSieben/Richard Hübner

Deshalb nehmen sie jetzt ein dankbareres Ziel ins Visier: Nadine. Die soll angeblich mit Lijana und Larissa und der Austria-Gang gesprochen haben! In der Welt der Models grenzt das bereits an Hochverrat. Obwohl einiges an bösem Blut fließt, steht für Julia fest: „Ich liebe Nadine, ich werde trotzdem ihre Freundin bleiben.“

„Let‘s Dance“ mit Topmodeln

Für die Entscheidung wird wieder gesteppt: Julia freut sich, den Charleston tanzen zu dürfen: „Ich liebe die 20er-, 30er-Jahre, das ist voll mein Ding!“ Der schnelle Tanz sitzt bei ihr schneller als ihrer Konkurrentin Maribel.

Auch der Auftritt läuft gut: „Ich habe ein gutes Gefühl. Jeder hat mir gesagt, dass der Tanz mir super liegt und ich ihn gut rüberbringe“, berichtet die Dortmunderin stolz. Dann stehen sie und Maribel als letztes Paar vor der Jury. Klar ist: Eine der beiden muss die Show verlassen.

Selbstbewusst stolziert Julia nach ihrem Tanz über den Laufsteg.

Selbstbewusst stolziert Julia nach ihrem Tanz über den Laufsteg. © ProSieben/Richard Hübner

„Meine Welt würde kaputt gehen, würde ich jetzt wirklich einen Platz vor der Top 10 rausfliegen“, sagt Julia. „Es ist nicht schlimm, wenn du nervös bist. Aber du musst das Ganze unter Kontrolle haben“, sagt Heidi.

Schon bevor Heidi den unbeliebten Satz „Ich habe heute leider kein Foto für dich“ sagt, fließen die Tränen. „Du kannst superstolz auf dich sein. Du warst das Küken hier, und schau, wie weit du gekommen bist.“ Die Umarmung zum Abschied gehört zu den emotionalsten Momenten der Staffel.

Wiedersehen mit Julia?

Richtig fassen kann die Dortmunderin ihr Ausscheiden auch später nicht. „Vielleicht werde ich dafür Dschungelkönigin.“ Nach ihrer Rückkehr hat sie sich ein Tattoo mit ihrer Platzierung stechen lassen. Ihren 11. Platz nimmt sie jetzt mit einem Lächeln: „Ich wurde einfach Doppelt-Erste“, verkündet sie auf ihrem Instagram-Profil.

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