Nach Gerry-Weber-Pleite: Das passiert mit den Filialen in der Thier-Galerie und in Hörde

hzMode-Boutiquen

Der Modekonzern Gerry Weber treibt sein Insolvenzverfahren voran, unter anderem durch Filialschließungen. Auch in Dortmund sind Gerry Weber Stores von den Maßnahmen betroffen.

Dortmund

, 24.09.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Modeunternehmen Gerry Weber ist pleite. Bereits Anfang des Jahres meldete der Konzern Insolvenz an, vergangene Woche akzeptierte auch ein Großteil der Gläubiger den Insolvenzplan. Ziel ist es, das Unternehmen zu sanieren.

Bereits im April verkündete der Konzern zudem, deutschlandweit rund 120 Filialen zu schließen.

Im Juni teilte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage dieser Redaktion mit, dass die Gerry-Weber-Filiale in der City die Thier Galerie zum 31. Oktober verlassen wird. Diese Pläne sind nach wie vor aktuell, wie Unternehmenssprecher Lukas Dorer bestätigt.

Auch an dem Vorhaben, das Geschäft in Hörde an der Hermannstraße zu erhalten, hat sich offenbar nichts geändert. Zudem werde die Mode weiterhin bei Galeria Kaufhof am Westenhellweg verkauft.

Zukunft der Mitarbeiter ungewiss

Wie es für die Mitarbeiter der City-Filiale weitergeht, ist jedoch offen. „Zu den betroffenen Mitarbeitern machen wir grundsätzlich keine Angaben“, teilt Dorer mit.

Auch die Zukunft der Ladenfläche in der Thier Galerie ist derzeit noch ungewiss. Wie Markus Haas, Leiter des Einkaufszentrums, mitteilt, wird dort ab November nämlich erst mal gebaut. Das Noch-Ladenlokal von Gerry Weber wird dann mit der benachbarten Fläche der ehemaligen „Kenny S“-Filiale zusammen gelegt und anschließend als neues, größeres Ladenlokal vermietet.

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