Mann bedroht Frau: SEK rückt am frühen Morgen an

Polizeieinsatz

Dunkle Vans, maskierte Polizisten, Rettungswagen: Ein Anwohner hat am Donnerstagmorgen (26. Juli) mitbekommen, wie Spezialeinheiten in der Westerbleichstraße angerückt sind.

Hafen

, 26.07.2019, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mann bedroht Frau: SEK rückt am frühen Morgen an

Spezialeinsatzkräfte, wie hier ein SEK-Kommando, hatten jetzt einen Einsatz in der Westerbleichstraße. © picture alliance / dpa

Tobias Häufele wohnt in der Westerbleichstraße – und wundert sich, als er am Donnerstagmorgen um kurz vor 6 Uhr aus dem Fenster schaut. „Dort kamen dunkle Vans angefahren, maskierte Polizisten sprangen heraus“, schildert der 35-Jährige. Auch ein Krankenwagen und ein Notarzt fahren vor.

„Ein Stück weiter hat ein anderer Van angehalten. Und meine Schwester hat im anderen Zimmer auch Lautsprecherdurchsagen der Polizei gehört.“ Wo genau die Einsatzkräfte hinlaufen, kann der Anwohner nicht erkennen. „Sie sind in westliche Richtung gelaufen, aber in welches Haus sie gegangen sind, konnte ich nicht erkennen.“

Waffenbesitz konnte „nicht ausgeschlossen werden“

„Es hat sich um einen Einsatz wegen häuslicher Gewalt gehandelt“, erklärt eine Sprecherin der Dortmunder Polizei auf Anfrage. Ein Mann habe seine Frau bedroht – ob die Bedrohung unmittelbar am Donnerstagmorgen oder bereits zuvor stattgefunden hatte, konnte die Sprecherin nicht sagen.

„Man konnte nicht ausschließen, dass der Mann eine Waffe hatte“, erklärt sie den für Anwohner spektakulär erscheinenden Einsatz der vielen Spezialeinheiten. „Da ist dann immer besondere Vorsicht geboten.“ Ob der Mann angetroffen und verhaftet wurde, gibt die Polizei nicht bekannt. Eine Gefahr für die Anwohner habe aber zu keiner Zeit bestanden.

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