Gottschalk hätte seine Freude

11.01.2008, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gottschalk hätte seine Freude

<p>Alte Adresse: Die Post an der Hagener Straße. Lukas</p>

Kirchhörde Thomas Gottschalk hätte seine helle Freude. "Wette gewonnen!" Im Februar 2007 hatte der Bezirksvertreter Michael C. Meurer (SPD) dem Politik-Beauftragten der Deutschen Post AG, Berthold Hoppe, in der Bezirksvertretung Hombruch eine Wette angeboten.

Meurer wettete, dass bis Ende 2007 die Post keinen neuen Partner als Ersatz für die Filiale in Kirchhörde finden werde. Hoppe hielt dagegen, dass er Erfolg versprechende Gespräche mit potenziellen Partnern führe, die bis zum Jahresende abgeschlossen seien - verlor aber die Wette. Auch Anfang 2008 erledigen die Bürger aus Kirchhörde und sogar aus Hombruch ihre Post- und Postbank-Geschäfte am gewohnten Ort an der Hagener Straße (wir berichteten).

Grund für das "Grenzgängertum" sei die teilweise völlige Überlastung der Hombrucher Post. Weshalb Ratsvertreterin Ingrid Krämer-Knorr (SPD) keine Schließung, sondern ein Ausbau der Postfiliale auf drei Schalter - ein Schalter ausschließlich für Bankgeschäfte - vorschlägt.

Auch "Volkesstimme" sprach sich am Freitag im Schatten des beleuchteten Post-Dienst-Wegweisers für den Erhalt der Filiale aus "Wir brauchen die Post!", waren sich die Kunden auf dem Heimweg einig. Nur ein Passant lenkte ein: "Wenn ich dort auch meine Bankgeschäfte erledigen kann, freunde ich mich mit solch einer Agentur an."

Unterdessen ist nicht überliefert, ob die Meurersche Wette für das Jahr 2008 bereits neu aufgelegt wurde. -as

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