Für das neue Grünflächenamt gibt es an der Arminiusstraße sofort was zu tun

Fuß- und Radwege in Huckarde

Nun soll es wiederkommen: Das Grünflächenamt, das 2001 aufgelöst wurde. An der Arminiusstraße kann man wie an vielen anderen Stellen sehen, warum das nötig ist.

Huckarde

, 17.08.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für das neue Grünflächenamt gibt es an der Arminiusstraße sofort was zu tun

Charlotte Schneider muss beim Spaziergang dem wuchernden Grün ausweichen und geht dafür auf den Fahrradweg. Der Grünstreifen, der den Radweg von der Fahrbahn abgrenzt, ist frisch gemäht. © Irene Steiner

Charlotte Schneider wohnt seit drei Jahren an der Arminiusstraße und jeder Spaziergang ist ein Hindernislauf mit Nervenkitzel. Denn es gibt einen kombinierten Fuß- und Radweg, der seine Tücken hat: Der rot gepflasterte Radweg, der an den Grünstreifen zur Fahrbahn grenzt, ist frei. Der Fußweg wird am Rand von Böschungen oder von Hecken begrenzt und bewachsen.

Fußgänger müssen auf den Radweg ausweichen

Das hat Folgen. Selbst wenn die Hecken gestutzt sind, wuchern Ranken vom Bodenwuchs über den Fußweg oder es sprießen Wildkräuter aus den Fugen. Platz zum entspannten Laufen gibt es kaum. Was machen die Fußgänger? Die weichen auf den Radweg aus. Bekommt ihnen das gut? „Nein“, sagt Charlotte Schneider, „die Fahrradfahrer rollen von hinten an, man hört sie nicht. Und kurz hinter den Fußgängern klingeln sie.“ Die Fußgänger erschrecken und springen zur Seite. Schön ist das nicht.

Rücksicht würde helfen

Mit etwas Rücksichtnahme könnte man die Situation entschärfen: Wenn die Radler früh genug klingeln würden, dann hätten die Fußgänger Zeit, beiseite zu gehen. Tun die Radler aber oft nicht, so die Erfahrung von Charlotte Schneider. Die beste Lösung wäre ohnehin, wenn die Stadt, die für die Verkehrssicherheit der Fuß- und Radwege zuständig ist, diese auch auf ganzer Breite frei halten würden. Vielleicht kommt das ja, wenn es wieder ein Grünflächenamt gibt.

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