Einst marode Grundschule Eichlinghofen auf dem Weg der Besserung

hzSanierung läuft

Der Handlungsbedarf ist unstrittig. Aber ist das Glas nun halb voll oder halb leer? Wie weit ist man mit der Sanierung der Eichlinghofer Grundschule inzwischen gekommen?

Eichlinghofen

, 15.09.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Diagnose im Jahr 2019 war eindeutig: Stinkende Toiletten und eine Stromversorgung, die so alt ist, dass eine Digitalisierung der Schule schon daran scheitert.

Rund zehn Monate ist die Berichterstattung darüber her. Zehn Monate Zeit also, etwas zu tun. Die Ansichten darüber, ob genug getan wurde, gehen auseinander. Manche finden, es sei viel zu wenig erreicht worden. Schulleiterin Christiane Groß zeigt für diese Einstellung Verständnis: „Manchmal geschehen die Dinge nicht in dem Tempo, das man sich wünscht“. Aber sie sagt auch: „Es ist schon so, dass die Stadt die Dinge angeht, dass nach und nach etwas passiert.“

Und tatsächlich weiß die Stadt auf Anfrage einiges zu berichten: Viele Maßnahmen seien bereits abgeschlossen, anderes sei in vollem Gange.

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Bereits umgesetzt worden seien die Arbeiten an den Toilettenanlagen der Grundschule. „Dabei wurden die Böden der Schüler-Toiletten sowie die Wandflächen der WC-Kabinen erneuert, das heißt neu verkleidet.“

Bei den Damentoiletten für die Lehrkräfte seien die Fliesen erneuert worden, es gebe neue Anstriche, eine Trennwand und neue Türen. Die Arbeiten im Herren-WC der Lehrkräfte liefen derzeit. Man sei mit den Arbeiten fast fertig. Schulleiterin Christiane Groß ergänzt: „Wir haben jetzt sogar eine zweite Damentoilette.“ Die sei dringend nötig gewesen.

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Das zweite, dringende Problem - die Leitungen. Dazu teilt die Stadt mit: Die „Schaffung einer Datennetzstruktur“werde derzeit geplant. Finanziert werde das über das Förderprogramm „Gute Schule 2020“. Im Oktober solle die Vergabe starten. Im letzten Quartal 2020 solle auch die Terminabstimmung mit der Schulleitung erfolgen. Dann könne es ab Ende des ersten Quartals 2021 losgehen. Parallel plane man die „Ertüchtigung der elektrischen Anlagen“. Umgesetzt werde das zusammen mit dem Projekt Datennetzstruktur.

In den Herbstferien seien erste Instandsetzungsarbeiten im Verwaltungsbereich geplant - es soll einen neuen Wand- und Decken-Anstrich, neue Türen und neue Bodenbeläge geben. Auch in der Turnhalle soll sich etwas tun: Hier sei der Auftrag raus für eine Erweiterung des „längsseitigen Prallschutzes“. Im Anschluss an die Erweiterung werde der vorhandene Prallschutz erneuert - auch dies ab Oktober.

Die 200 Schülerinnen und Schüler können sich über ein neues Klettergerüst auf dem Schulhof freuen.

Die 200 Schülerinnen und Schüler können sich über ein neues Klettergerüst auf dem Schulhof freuen. © Britta Linnhoff

Schulleiterin Christiane Groß kann die Liste der positiven Nachrichten sogar noch ergänzen: „Unser kleiner Sportplatz hinter der Sporthalle ist fertig geworden“, berichtet sie. Und außerdem: Es gibt ein zusätzliches Spielgerät auf dem Schulhof.

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