Gutachten zu tödlichem Stadtbahn-Unfall entlastet Fahrer

Unglück auf der Linie U43

Die Ermittlungen rund um den tödlichen Stadtbahn-Unfall wurden eingestellt. Ein Gutachten entlastet den Fahrer. Bei dem Unglück in der Nacht zu Pfingstsonntag war ein 20-jähriger Dortmunder an der Bahnhaltestelle Knappschaftkrankenhaus unter eine Stadtbahn der Linie U43 geraten und an den Verletzungen gestorben.

DORTMUND

, 20.08.2015, 11:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nachdem bekannt wurde, dass der 20-Jährige an seinen Verletzungen gestorben war, legten die ersten Menschen weiße Rosen am Unglücksort - der Stadtbahn-Haltestelle Knappschaftskrankenhaus in Brackel - nieder und stellten Kerzen auf.

Nachdem bekannt wurde, dass der 20-Jährige an seinen Verletzungen gestorben war, legten die ersten Menschen weiße Rosen am Unglücksort - der Stadtbahn-Haltestelle Knappschaftskrankenhaus in Brackel - nieder und stellten Kerzen auf.

Der  20-jährige Mann erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Als Fahrgäste ihn bemerkten, zogen sie die Notbremse. Wenige Tage später starb der 20-Jährige an den Unfallfolgen in einem Krankenhaus. 

Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter hatte nach dem tragischen Unfall die Aufgabe, das Unglück aus der Perspektive des Fahrers aufzuarbeiten. Dabei ging es um die strafrechtlich wichtige Frage, ob der Fahrer das Unglück an der Haltestelle hätte verhindern und während der Fahrt in seiner Kabine die Hilferufe des Unfallopfers hören können.

Auf Grundlage der Gutachter-Aussagen ist die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis gekommen, dass den Fahrer keine Schuld trifft. Damit fehlt die Grundlage für weitere Ermittlungen und eine Anklage.

 

 

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