Gute Nachrichten von Deilmann-Haniel

DORTMUND Das ist doch mal eine positive Nachricht zum Beginn der Adventszeit: Niemand bei Deilmann-Haniel wird am 1. Januar 2008 arbeitslos

von Von Bettina Kiwitt

, 30.11.2007, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gute Nachrichten von Deilmann-Haniel

Müssen für die nächste Zukunft nicht mehr schwarzsehen, die Mitarbeiter von Deilmann-Haniel.

Das ist das Ergebnis eines Gesprächs am Freitag in Bochum. Hier waren Vertreter von Thyssen-Schachtbau, Deilmann-Haniel Betriebsräte, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie und dem Arbeits- und Wirtschaftsministerium mit dem lnsolvenzverwalter zusammengekommen, um eine Lösung für die Beschäftigten des insolventen Unternehmens zu finden. „Es bleibt weiterhin viel zu tun, aber wir sind ein großes Stück weitergekommen“, meinte IG BCE-Landesbezirksleiter Kurt Hay. Wirtschaftsministerin Christa Thoben stellte fest: „Nur weil sämtliche Beteiligten an einen Strang gezogen haben, konnte eine Lösung gefunden werden.“

Vorruhestand ermöglicht

Diese Lösung sieht folgendermaßen aus: Voraussichtlich 257 Beschäftigte werden grundsätzlich befristet im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung zumindest bis zum 31. März 2008 bzw. zum dritten Quartal 2008 von Thyssen-Schachtbau weiterhin beschäftigt.

Voraussichtlich 320 Beschäftigten wird angeboten, zumindest bis zum 31. März in eine Transfergesellschaft zu wechseln. „Somit wird erreicht, dass alle Beschäftigten, die 2008 in den Vorruhestand gehen könnten, dieses Ziel auch erreichen“, sagte Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Die Bemühungen, Arbeitslosigkeit nach Ablauf der Maßnahmen zu verhindern, würden fortgesetzt.

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