Hallenbad-Sanierung: Schwimm-Pause kommt vielleicht erst im Frühjahr

hzVerzögerter Zeitplan

Eigentlich sollten Handwerker schon lange auf dem Dach des geschlossenen Hallenbads werkeln. Doch bislang ist niemand in Sicht. Möglicherweise starten die Arbeiten erst im nächsten Frühjahr.

Lütgendortmund

, 14.10.2020, 10:35 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anfang September war die Sportwelt gGmbH noch zuversichtlich: In wenigen Wochen, berichtete damals Pressesprecherin Sonja Schöber, sollte das Hallenbad Lütgendortmund für eine Dachsanierung und -dämmung geschlossen werden.

Handwerker sucht man an der Volksgartenstraße allerdings bis heute vergeblich. Badegäste können dort vielmehr wie gehabt unter Einhaltung der Corona-Regeln ihre Bahnen ziehen. Daran wird sich möglicherweise vorerst auch nichts ändern.

Arbeiten in Hombruch dauern länger als gedacht

Denn der von der Sportwelt angedachte Zeitplan verzögert sich. Grund dafür seien die Sanierungsarbeiten am Hallenbad Hombruch, die anders als erhofft noch nicht abgeschlossen werden konnten, berichtet Sonja Schöber auf Anfrage. „Wegen des vielen Regens in den vergangenen Tagen konnten die Handwerker nicht auf dem Dach arbeiten“, erklärt die Pressesprecherin.

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Die Arbeiten in Hombruch würden wohl noch bis Anfang November andauern, schätzt Schöber. „Danach entscheiden die Handwerker, ob sich die Witterung für weitere Dacharbeiten in Lütgendortmund eignet.“ Möglicherweise müssen die Arbeiten also wetterbedingt auf das nächste Frühjahr verschoben werden.

Für die Dacharbeiten wird das Lütgendortmunder Hallenbad zwei bis vier Wochen geschlossen. Die anderen Arbeiten seien bei laufendem Betrieb möglich, so Sonja Schöber.

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