Haltestelle verpasst: Gelenkbus im Kreisverkehr festgefahren

Verkehr in Dortmund

Ein Gelenkbus der Dortmunder Stadtwerke wollte wegen einer verpassten Haltestelle in einem Kreisverkehr drehen. Dabei wurde er unfreiwillig ausgebremst. Doch Rettung nahte schnell.

Westerfilde

, 02.06.2020, 16:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil der Knickschutz einrastete, kam dieser Linienbus nicht mehr weiter. Nach dem Einsatz eines DSW-Verkehrsmeisters ging die Fahrt weiter.

Weil der Knickschutz einrastete, kam dieser Linienbus nicht mehr weiter. Nach dem Einsatz eines DSW-Verkehrsmeisters ging die Fahrt weiter. © Helmut Kaczmarek

Wer am Dienstagmittag auf der Westerfilder Straße an der Ecke Zum Luftschacht in Westerfilde unterwegs war, wurde Zeuge eines ungewöhnlichen Schauspiels: Ein Gelenkbus der Dortmunder Stadtwerke (DSW 21) hatte sich auf einem Kreisverkehr festgefahren. Offensichtlich unfreiwillig parkte er vor einer Hauswand und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Was war passiert?

„Der Fahrer des Gelenkbusses der Linie 470 hatte gegen 13:55 Uhr versehentlich eine Haltestelle nicht angefahren und wollte im Kreisverkehr am Luftschacht drehen“, berichtet DSW21-Pressesprecher Frank Fligge auf Anfrage dieser Redaktion.

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Kreisverkehr zu klein für Wendemanöver

Allerdings sei der Kreisverkehr für ein solches Manöver zu klein gewesen, so Frank Fligge weiter. So habe er sich festgefahren und sei nicht mehr vor und zurück gekommen. „Der Bus konnte schließlich von einem unserer Verkehrsmeister aus dem sogenannten ,Knickschutz‘ gefahren und wieder auf der Linie eingesetzt werden“, erklärt der Pressesprecher. Die Rettung ließ nur eine Viertelstunde auf sich warten.

Unser Fotograf vor Ort lobte das umsichtige Verhalten des Busfahrers. „Er hat den Bus noch so weit vor die Hauswand gesteuert, dass andere Fahrzeuge den Bereich passieren konnten.“

Der kleine Kreisverkehr ist bekannt dafür, dass ihn wegen des „Miniaturformats“ in der Regel Busse und Lkw überfahren.

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