Harkort-Skulptur wird im Industriemuseum Zeche Zollern ausgestellt

Harkort fürs Museum

Das Museum Zeche Zollern in Bövinghausen lädt zu einer Ausstellung „Alles nur geklaut“ ein. Zu sehen ist unter anderem eine Harkort Miniatur von Peter Otworowski. Er wird sie vermissen.

Hombruch

, 13.03.2019, 07:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Harkort-Skulptur wird im Industriemuseum Zeche Zollern ausgestellt

Peter Otworowski trennt sich schweren Herzens von seinem Friedrich - aber nur vorübergehend. © Meding

Der Hombrucher Peter Otworowski hat seine Friedrich Harkort-Skulptur persönlich zum Industriemuseum Zeche Zollern nach Bövinghausen gebracht. Im Dortmunder Nordwesten findet eine Ausstellung „Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens“ statt.

Obwohl der Veranstalter die Skulptur auch abgeholt hätte, war es Otworowski ein Anliegen, die Miniatur „bis zur Ausstellung zu begleiten und wieder abzuholen, wenn die Ausstellung vorbei ist.“

Der sogenannte „Vater des Ruhrgebiets“

Zu der Ehre, ausgestellt zu werden, gelangt der sogenannte „Vater des Ruhrgebiets“, der in Hombruch wirkte, weil er sich sein Wissen für den Bau seiner Dampfmaschinen auf zwei Englandreisen 1819 und 1826 verschaffte.

Peter Otworowski fällt es nicht leicht, seine Skulptur für die Dauer der Ausstellung zu verleihen. „Er hat eine Lücke zu Hause hinterlassen, aber ich finde es wichtig, die Ausstellung zu unterstützen.“ Als Ersatz hat Otworowski nun ein Foto von „seinem Friedrich“ in den eigenen vier Wänden aufgestellt.

Die Ausstellung am Grubenweg 5 in Bövinghausen findet vom 23. März bis zum 13. Oktober statt. Während der Ausstellung sind die Harkort-Statuen in guter Gesellschaft. Zu sehen ist zum Beispiel auch Karl von Drais in Gestalt eines Hologramms. Es erzählt über die Erfindung seines Fahrrads.

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