Aggressives Verhalten und Fluchtversuch: Schwarzfahrer entschuldigt sich

Hauptbahnhof Dortmund

Mit einem technischen Fehler wollte ein Mann seine Schwarzfahrt rechtfertigen - und wurde aggressiv. Doch nach einem beruhigenden Gespräch der Bundespolizei zeigte er Einsicht.

Mitte

03.11.2020, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Am Montagabend (2. November) wurde die Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof zu einem InterCity aus Münster gerufen, da sich dort ein aggressiver Schwarzfahrer befinden sollte. Eine „diplomatische Gesprächsführung“ konnte ihn jedoch schnell beruhigen, heißt es in einer aktuellen Mitteilung.

Demnach kamen die Bundespolizisten gegen 20.40 Uhr an dem IC aus Münster an. Dort wurden die Einsatzkräfte durch den Zugbegleiter direkt auf den 53-jährigen Düsseldorfer aufmerksam gemacht, der ohne gültigen Fahrausweis unterwegs gewesen sein sollte.

Fluchtversuch bei Anblick der Beamten

Als dieser die Beamten bemerkte, entfernte er sich sofort von seinem ursprünglichen Sitzplatz in ein anderes Abteil und versuchte so offenbar sich der Kontrolle zu entziehen. Am Bahnsteig konnte der Mann dann gestellt werden – er verhielt sich dem Zugbegleiter gegenüber aggressiv und beleidigte ihn mehrfach.

Der Grund seiner „Aufgebrachtheit“: Ein gescheiterter Ticketkauf über das Onlineportal der Bahn und die darauffolgende Bezichtigung der Schwarzfahrt.

Nach einer Weile und einer beruhigenden Gesprächsführung entschuldigte sich der Düsseldorfer bei dem Zugbegleiter für sein Verhalten und bedankte sich bei den Bundespolizisten für ihre „entwaffnende und diplomatische“ Gesprächsführung. Letztendlich verzichtete der Zugbegleiter auch auf die Erstattung einer Strafanzeige.

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