Helfende Hände

Vorschulkinder lernten in der Tiefen Mark die Erste Hilfe

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Aplerbecker Mark Maxine Millimetergenau und mit großer Geduld schneidet die 6-jährige (Foto, links) aus dem großen Pflaster einen kleinen Fingerkuppenverband. Dann zieht sieht die Plastikfolie vom Klebestreifen und legt das Pflaster vorsichtig um Damlas (Foto) ausgestreckten Zeigefinger. So wird's gemacht. Maxine und Damla sind seit gestern wie alle Vorschulkinder des städtischen Kindergartens in der Tiefen Mark kleine Ersthelferinnen. Angeleitet von ihrer Erzieherin Erika Albrecht und der Sozialpädagogin Christel Pöppinghaus vom Malteser-Hilfsdienst lernten sie in dieser Woche täglich eine Stunde, wie sie das «Abenteuer Helfen» im Ernstfall ohne große Angst bestehen können. «Helfen, trösten, Hilfe holen» - mit dieser Formel im Kopf übten die tapferen Jungen und Mädchen, wie sie einen Erwachsenen ansprechen und Hilfe anfordern oder wie sie einen kleinen Verband anlegen, Hilfe also selbst praktizieren. Wie bei den Erste-Hilfe-Kursen für Führerscheinbewerber oder in den Firmen lernten die Kinder in Theorie und Praxis. Weggefährte war «Malte», ein kleiner Junge, der ihnen in einer Bildermappe begegnete. Der Helfer führte sie Schritt für Schritt ins Rettungs-ABC ein. ban Die Malteser bieten das «Abenteuer Helfen» allen Kindergärten an. Zielgruppe sind die Vorschulkinder. Kontakt: Tel. 18 48 118.

Lesen Sie jetzt