Hier können Besucher beim Rosenmontagszug auf die Toilette gehen (mit Karte)

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Der Rosenmontagszug dauert zwei Stunden. Entlang der Route gibt es viele Möglichkeiten, die Blase zu erleichtern. Die Karnevalisten auf den Festwagen müssen sich jedoch was einfallen lassen.

Dortmund

von Pascal Kornatz

, 21.02.2020, 16:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch Karnevalisten müssen mal. Für die Besucher des Rosenmontagszugs am 24. Februar gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Auch Karnevalisten müssen mal. Für die Besucher des Rosenmontagszugs am 24. Februar gibt es verschiedene Möglichkeiten. © picture alliance / Rolf Vennenbe

Rosenmontag ist die Zeit des ausgelassenen Feierns. Für viele Karnevalisten gehört auch das ein oder andere Bier zur jecken Stimmung dazu - da sind jede Menge volle Blasen vorprogrammiert.

Wer auf der über vier Kilometer langen Strecke seine Notdurft verrichten möchte, kann natürlich bei dem ein oder anderen Gastronomen entlang der Strecke auf Nachsicht hoffen. Es gibt jedoch auch öffentliche Toiletten, die die Jecken am Montag nutzen können, ohne sich allzu weit vom Umzug entfernen zu müssen.

Die Plätze verteilen sich auf Anfang, Mitte und Ende der Strecke. Gerade in der Innenstadt haben die Karnevalisten diverse Möglichkeiten, auf Toilette zu gehen.

1) Direkt beim Start auf dem Festplatz

Auf dem Festplatz befindet sich ein Toilettenwagen. Dieser wurde vom Festausschuss bereitgestellt, um erleichtert den Weg Richtung Innenstadt antreten zu können.

2) Nach der Hälfte der Strecke am Nordmarkt

Etwas abseits der Strecke am Nordmarkt befindet sich ein öffentliches WC. Einfach von der Münsterstraße auf die Mallinckrodtstraße einbiegen und auf das Toilettenhaus am Nordmarkt zusteuern.

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3) Auf der Zielgeraden in der Innenstadt

Die Innenstadt bietet viele Möglichkeiten fürs Urinieren. Diverse Stadtbahnanlagen wie Reinoldikirche, Hauptbahnhof, Kampstraße und Stadtgarten bieten kostenpflichtige Toiletten. Spartipp: In der Berswordthalle am Stadthaus ist das Pinkeln gratis!

4) Das Ziel Friedensplatz

Am Friedensplatz steht allen Karnevalisten wieder ein Toilettenwagen zur Verfügung.

Wie macht man auf einem der Festwagen sein Geschäft?

Und wie machen es diejenigen, die nicht mal eben in die Kneipe an der Ecke springen können, weil sie auf einem Festwagen stehen? Der Festausschuss hat darauf eine ernüchternde Antwort: Zwei Stunden sollte man einhalten können! Zudem seien die Jecken darauf eingestellt, erst am Ende ihrer Route wieder auf Toilette gehen zu können, sagt Vorstandsmitglied Maik Maevus.

Doch es gibt Ausnahmen: Einige Karnevalsvereine haben in ihren Wagen ein kleines Klo mit Auffangbecken aufgestellt.

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Wildpinkeln verboten

So überfüllt die Toiletten am Montag sein mögen: Wie immer gilt, dass Wildpinkeln verboten ist. Während des gesamten Umzugs sind Sicherheitskräfte auf der Strecke unterwegs, die ein Auge auf die Besucher haben - gerade bei etwaigen Ordnungswidrigkeiten.

Wer sich in der Öffentlichkeit also an einem Baum, Bauzaun oder einer Häuserwand erleichtert, muss mit einem Bußgeld von 50 Euro rechnen.

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