DEW21

Hitzewelle: Kann in Dortmund das Wasser knapp werden?

Die Temperaturen in Dortmund steigen erneut über 30 Grad. Dadurch verbrauchen die Dortmunder mehr Wasser: zum Trinken und zum Gießen. DEW21 äußert sich zum Wasserverbrauch und möglicher Knappheit.
Die Temperaturen steigen und zeitgleich auch der Wasserverbrauch. Das sagt der Wasserversorger für Dortmund dazu. © picture alliance/dpa

Der Niederschlag in Dortmund sei verhältnismäßig gering und die Temperaturen regelmäßig über 30 Grad. Das führe dazu, dass die Dortmunder mehr Wasser verbrauchen. Doch die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) entwarnt: „Auch in der aktuellen Lage muss sich niemand Sorgen machen, dass das Wasser knapp wird“, heißt es in der Mitteilung.

Der Füllstand betrage rund 75 Prozent

Durch die Hitze trinken die Dortmunder mehr Wasser und gießen ihre Gärten regelmäßiger. Das führe zu Spitzenabgaben im Wassernetz der 600.000-Einwohner-Stadt Dortmund. Der durchschnittliche Tagesverbrauch habe zuvor bei 135.000 Kubikmeter gelegen und lag am am 9. August 161.000 Kubikmeter.

Aber DEW21 berichtet, dass es keinen Grund zur Sorge gebe, denn der Füllstand der Talsperren betrage (Stand: 10.8.) rund 75 Prozent. Das Einzugsgebiet der Ruhr habe „eine sehr hohe Sicherheit durch die Talsperren des Ruhrverbands“, heißt es weiter. Dennoch solle Wasser bedacht genutzt werden.

Der Wasserversorger gibt Tipps für den sparsamen Umgang mit Wasser:

  • Wassersparende Armaturen können bis zu 50 Prozent des Verbrauchs reduzieren.
  • Wasch- und Geschirrspülmaschinen nur voll anstellen.
  • Gartenbesitzer sollten die Pflanzen morgens oder abends gießen und den Rasen seltener schneiden – und nicht zu kurz.
  • Autos sollten besser in der effektiveren Waschanlage statt zu Hause gewaschen werden.

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