Spektakulärer Rettungseinsatz: Frauen rutschen 60 Meter in die Tiefe

Feuerwehr in Hohensyburg

Zwei Frauen sind am Hohensyburger Denkmal vom Weg abgekommen und einen Steilhang 60 Meter weit heruntergerutscht. Die Feuerwehr musste mit Höhenrettern anrücken.

Syburg

13.07.2020, 09:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ohne Hilfe der Höhenretter konnten die Frauen den steilen Hang nicht selbstständig hinauf klettern.

Ohne Hilfe der Höhenretter konnten die Frauen den steilen Hang nicht selbstständig hinauf klettern. © Feuerwehr Dortmund.

Am Sonntag (12. Juli) sind zwei Frauen in Hörde in der Nähe des Hohensyburger Denkmals einen Abhang heruntergerutscht. 60 Meter unterhalb des nächsten befestigten Weges musste die Feuerwehr mit einer Drohne und einer Höhenrettungsgruppe die Frauen bergen.

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Gegen 17:15 Uhr sei bei der Leitstelle ein Notruf von zwei Frauen eingegangen, die unterhalb des Hohensyburger Denkmals vom Weg abgekommen sein sollen, berichtet die Feuerwehr Dortmund. Sie seien den Steilhang knapp 60 Meter herab gerutscht und haben sich nicht aus eigener Kraft von dort fortbewegen können, bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr.

Suche mit einer Drohne

Schon vor dem Eintreffen der Feuerwehreinheit habe die Polizei mit einer Aufklärungsdrohne die Damen ausfindig machen können. So haben sie die Einsatzkräfte an die richtige Stelle des Steilhangs leiten können.

Durch die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr sei eine Abseilstrecke aufgebaut worden. Sofort habe sich ein Höhenretter zur Sicherung und Erstversorgung zu den beiden Frauen abgeseilt.

Ohne Hilfe der Höhenretter konnten die Frauen den steilen Hang nicht selbstständig hinauf klettern.

Ohne Hilfe der Höhenretter konnten die Frauen den steilen Hang nicht selbstständig hinauf klettern. © Feuerwehr Dortmund.

Keine der beiden Frauen sei durch das Abrutschen am Steilhang ernsthaft verletzt worden. Sie seien nacheinander, begleitet von einem Höhenretter, den Hang hochgezogen und anschließend vom Rettungsdienst untersucht worden.

Danach haben die Frauen auch schon den Heimweg antreten können. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort.

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