Streit um Tempo 30 an Huckarder Verkehrs-Brennpunkt

Unfallschwerpunkt

Nahe der Haltestelle „Huckarde Abzweig“ kommt es auf der Huckarder Straße häufiger zu Unfällen. Polizei und Stadtverwaltung sehen dennoch keinen Unfallschwerpunkt – und sorgen damit für Unmut.

Huckarde

, 06.02.2020, 12:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Streit um Tempo 30 an Huckarder Verkehrs-Brennpunkt

Nahe der Haltestelle „Huckarde Abzweig“ landen immer wieder Autofahrer im Gleisbett. © Carolin West

Zwischen der Kreuzung Huckarder Straße/ Allensteinerstraße/ Franziusstraße und der Bahnunterführung nahe der Haltestelle „Huckarde Abzweig“ wünschen sich die Huckarder SPD und Grünen schon lange Tempo 30.

Jetzt zieht auch die CDU in der Bezirksvertretung nach und fordert gemeinsam mit den beiden anderen Fraktionen einen Ortstermin, um die Situation neu zu bewerten. „Wir haben eine ganze Menge von Brennpunkten in Huckarde, was die Verkehrssicherheit angeht“, sagt Stefan Keller (SPD).

Ein besonders gravierender sei der fragliche Bereich der Bahn-Haltestelle „Huckarde Abzweig“ an der Huckarder Straße.

Es geht auch um Lärm und die Schadstoffbelastung

Stadt und Polizei sehen hier jedoch im Gegensatz zu den Bezirksvertretern kein Problem.

Beide betonen, dass es dort keinen Unfallschwerpunkt gebe. Dem entgegen stehen wiederholte Unfälle, die die Bezirksvertreter aufzählen. „Zahlreiche Personen“ seien mit ihren Autos im Gleisbett gelandet, weil sie zu schnell gefahren seien und die Verkehrssituation an der Stelle unübersichtlich sei.

Die Bezirksvertreter pochen nun auf einen Ortstermin. Dabei soll die Sicherheit für Auto- und Radfahrer im Vordergrund stehen. Aber auch Lärm und die Schadstoffbelastung im Bereich der Huckarder Straße sollen reduziert werden.

Lesen Sie jetzt