"Ich liebe das Ruhrgebiet"

Olaf Henning im Interview

DORTMUND Er ist seit über einem Jahrzehnt im Geschäft und kein bisschen müde. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag stellt Olaf Henning seine neue Scheibe im Saturn-Markt Eving vor. Wir sprachem mit ihm übder die Musik, Fußball und Erfolg.

von Von Daniel Müller

, 15.07.2009, 18:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Ich liebe das Ruhrgebiet"

Olaf Henning stellt in der Nacht auf Freitag in Eving bei Saturn sein neues Album vor.

Donnerstagabend kommen Sie nach Dortmund und stellen Ihre neue Scheibe vor. Was dürfen die Fans erwarten? Henning: Spontan würde ich sagen die logische Weiterentwicklung von Olaf Henning. Das Album "Lebensecht" geht wieder mehr in die Richtung Schlager-Rock.

Ist das nicht eine Sünde als gebürtiger Gelsenkirchner in Dortmund den Auftakt zu machen? Henning: Musikalisch ist der Pott, Pott. Ich liebe das gesamte Ruhrgebiet. Es geht ja nicht immer um Fußball.

Stichwort Fußball. Das Schalker Meister-Lied liegt aber schon in Ihrer Schublade? Henning: Da warten wir die ersten Spiele noch erst einmal ab. Ich habe gehört, dass die Spieler jetzt erst erfahren haben, dass man diesen Sport auch trainieren kann.

Sie sind seit zwölf Jahren im Geschäft. Hat sich die Schlager-Branche verändert? Henning: Es ist viel schnelllebiger geworden. Die Hälfte der Neuerscheinungen kann man direkt in den Mülleimer werfen. Jeder meint ein Schlager-Lied machen zu müssen.

Was war Ihr bisher größter Erfolg? Henning: Mit Sicherheit Doppel-Gold für "Cowboy und Indianer". Das ist heute immer noch der Mega-Hit auf jedem Konzert.

Bitte beenden Sie folgenden Satz: Mallorca ist für mich.... Henning: ...die schönste Insel der Welt und die Mega-Arena ist mein Wohnzimmer. Hier hatte ich 1997 meinen ersten Auftritt und ich spiele noch heute dort.

Abschlussfrage: Wo stehen Sie in fünf Jahren? Henning: Ich hoffe ein Treppchen weiter oben. Ich will mich Schritt für Schritt weiterentwickeln. Vielleicht geh ich ja nochmal auf große Welt-Tournee.

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