Der Grünen-Politiker Jacques Armel Dsicheu Djiné hat schon häufig negative Erfahrungen mit der Polizei gemacht. Das hat das Vertrauen erschüttert.
Der Grünen-Politiker Jacques Armel Dsicheu Djiné hat schon häufig negative Erfahrungen mit der Polizei gemacht. Das hat das Vertrauen erschüttert. © Kevin Kindel
Kritik an Dortmunder Polizei

„Ich würde niemals die Polizei rufen – das sage ich auch meiner Tochter“

Der Fall des getöteten 16-Jährigen in der Nordstadt fördert die Wut auf die Polizei vieler Menschen mit Migrationsgeschichte zu Tage. Sie schwelt schon lange. Das Misstrauen ist groß.

Der Fall des in der Nordstadt durch Polizeischüsse getöteten 16-Jährigen wühlt Menschen deutschlandweit auf. In sozialen Netzwerken mischt sich Unverständnis über das Vorgehen der Polizei mit Vorwürfen, die wiederum mit der Verteidigung der Beamten von anderer Seite kollidieren. Spricht man mit Menschen, die eine Migrationsgeschichte haben und im Viertel rund um die Holsteinerstraße leben, schlägt einem meist Wut entgegen – zumindest aber ein generelles Misstrauen gegenüber der Polizei.

„Wir sind noch nicht laut genug, nicht wütend genug“

„Ich habe die Polizei angerufen, aber es ist niemand gekommen“

„Wenn man nervös wird, ist das sofort verdächtig“

„Ich würde niemals die Polizei rufen“

„Ich kann verstehen, dass Beamte manchmal auch Angst haben“

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Redakteur
Als gebürtiger Dortmunder bin ich großer Fan der ehrlich-direkten Ruhrpott-Mentalität. Nach journalistischen Ausflügen nach München und Berlin seit 2021 Redakteur in der Dortmunder Stadtredaktion.
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