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Im quirligen Fachwerkhaus von Ina Feierabend gibt es keine Einrichtungs-Regeln

Seit 25 Jahren wohnen Ina Feierabend und ihre Familie in einem Fachwerkhaus in Lanstrop. Das uralte Haus wieder bewohnbar zu machen, war ein ganzes Stück Arbeit - jahrzehntelang ist das Haus nämlich nicht renoviert worden. Ein Glück, dass das Herz von Ina Feierabend bei Antiquitäten und Altem erst richtig hochschlägt.
04.02.2020
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Ina Feierabend und ihr Sohn Til in ihrem alten Fachwerkhaus. Die Haustür mit dem oberen Teil, das sich öffnen lässt, ist eines von vielen Einzelstücken, mit dem Ina Feierabend ihr Haus ganz individuell gestaltet hat. © Stephan Schütze
Über 100 Jahre ist das Haus der Familie Feierabend in Lanstrop schon alt. Als die Familie das Haus 1995 kaufte, hatte es bereits viele Jahre leer gestanden. © Stephan Schütze
Die moderne Küche kombiniert Ina Feierabend mühelos mit dem gemütlichen Vintage-Stil des Esszimmers. © Stephan Schütze
Die Idee für die Kaminecke rechts kam ihr und ihrem Mann bei einem ihrer vielen England-Urlaube. Der englische Einrichtungsstil hat es den beiden angetan. Die Vitrine gehörte schon den Vorbesitzern des alten Fachwerkhauses. © Stephan Schütze
Das Wohnzimmer der Familie Feierabend. Das Lichtelement über dem Sofa ist ein uralter Scheunenbalken, durch dessen Hohlräume Ina Feierabend eine Lichterkette gefädelt hat. © Stephan Schütze
Der Wohnstil englischer Landhäuser hat es Ina Feierabend und ihrem Mann angetan. © Stephan Schütze
In kleine Details kann Ina Feierabend genauso viel Liebe und Energie stecken wie in große bauliche Veränderungen. © Stephan Schütze
Diese alte Kiste für Manschettenknöpfe ist eines der vielen Dinge, die die Vormieter Ina Feierabend und ihrem Mann hinterlassen haben. "Das Haus war für mich eine Schatzgrube", erzählt sie heute. Mit ihrer Liebe zu Altem war das Haus genau das richtige für sie. © Stephan Schütze
Diese alte Waage ist ebenfalls ein Relikt der Vorbesitzer. © Stephan Schütze
Die große Fensterfront ist das neue Herzstück des Hauses. Sie gibt den Weg auf den großen Garten und den Teich frei. Genau wie das Haus war auch der Garten beim Einzug der Feierabends sehr chaotisch. © Stephan Schütze
Das Fachwerkhaus der Feierabends wurde 1899 gebaut. Als Ina und ihr Mann das Haus 1995 kauften, stand es schon viele Jahre leer - und die letzte Renovierung lag Jahrzehnte zurück. Einen Anschluss an die städtische Kanalisation gab es beispielsweise nicht. © Stephan Schütze
Das alte Boot stammt von einem Autofriedhof an der Bornstraße, den die Stadt vor ein paar Jahren auflöste. Heute ziert es den Garten der Familie. Einen Bus vom selben Schrottplatz übernahm damals übrigens der Junkyard in der Nordstadt. © Stephan Schütze
"Schön ist, was gefällt" - das ist Ina Feierabends Einrichtungsmotto. Die Schaufensterpuppe fiel ihr eher zufällig in die Hände: Feierabend engagiert sich in einer Lüner Kleiderkammer. Dort wollte man die Dame aus Plastik loswerden. © Stephan Schütze
Im Sommer ist dieser Teich ein eigenes kleines Schwimmparadies. Ina Feierabend und ihr Sohn springen hier gerne rein - nur ihr Mann stört sich an den Fröschen und Lurchen, die darin leben. Bis zu zwei Meter tief ist der Schwimmteich an der tiefsten Stelle. © Stephan Schütze
Einen "Faulenzergarten" nennt Ina Feierabend ihren Garten. Jahre hat es gedauert, das verwilderte Biotop der Vormieter mit seinen umgestürzten Bäumen auf Vordermann zu bringen. Aufwendige Blumenbeete, die viel Pflege benötigen, braucht sie da nicht mehr. © Stephan Schütze
Wann immer es geht, macht Ina Feierabend Dinge selber. Wenn Sohn Til als Kind aus der Schule kam, fand er seine Mutter häufig im Garten, wo sie gerade an einem neuen Projekt werkelte. © Stephan Schütze
Seit einigen Jahren hält Ina Feierabend Bienen. Aus dem Wachs stellt sie unter anderem Wachstücher her - eine nachhaltige Alternative zu Alu- und Frischhaltefolie. Wie man Wachstücher anfertigt, lehrt sie auch an der Volkshochschule. © Stephan Schütze