Internationales Projekt soll zwei Stadtbezirke grüner machen: Bürger können mithelfen

hzGrüne Infrastruktur

Im Westen soll es grüner werden. Die Stadt hat einige Ideen – die Bürger sollen nun mitreden. Studenten sind unterwegs, um die Anwohner in die Pläne einzubeziehen.

Huckarde, Mengede

, 01.10.2019, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Amt für Stadterneuerung hat für die kommenden Jahre viele Pläne, um Huckarde und Mengede schöner zu machen: Wiesen für Insekten, Hochbeete für gemeinsames Gärtnern, Gewächshäuser mit Gemüse und Fischzucht und der Vertrieb der Produkte direkt vor Ort sind im Gespräch.

Das Forschungsprojekt „produktive grüne Infrastruktur für die post-industrielle Stadterneuerung“ läuft über fünf Jahre und wird von der EU finanziert.

Hinter dem Begriff „grüne Infrastruktur“ steckt der Gedanke, dass Ökosysteme ebenso wie „graue“, also technische Infrastruktur, für die Entwicklung des Landes wichtig sind. Die Projektmacher wollen nun von den Bürgern vor Ort erfahren, was sie von den Ideen halten, und ob sie Teil davon werden möchten.

Studierende befragen die Bürger

Seit Anfang September sind Studierende der TU Dortmund in den Stadtteilen unterwegs, um Meinungen von den Bürgern einzuholen. Das Amt für Stadterneuerung verschickte ein Anschreiben an 4000 Bürger, die einen Gesprächstermin vereinbaren können.

Das Interview dauert etwa 35 Minuten, findet direkt bei den Bürgern Zuhause statt und beinhaltet Fragen zum Kontakt mit der Natur, zur Gesundheit, zum Wohlbefinden und zum sozialen Leben.

In etwa drei Jahren sollen die Bürger erneut befragt werden. Dann geht es darum, wie sich die Umgebung und die eigene Wahrnehmung im Laufe des Projekts verändert haben. Neben Dortmund sind auch die Städte Turin (Italien), Zagreb (Kroatien) und Ningbo (China) am Projekt beteiligt.

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