Coronavirus

Inzidenz in Dortmund über 200 – Mann stirbt an Covid-19

Ein Mann ist in Dortmund an Covid-19 gestorben und die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus steigt weiter an. Wie die Stadt meldet, wird die Inzidenz wieder die 200 überschreiten.
In Dortmund ist eine weitere Person an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. © picture alliance/dpa (Symbolbild)

171 Menschen sind in Dortmund positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz wohl über den Wert von 200. Sie liegt nach Berechnung der Stadt Dortmund bei 203,1.

Bei dem Toten handelt es sich um einen 77-jährigen Mann, der laut Stadt Dortmund ursächlich an Covid-19 starb. Zuvor war er über zwei Wochen in einem Krankenhaus behandelt worden, er lebte in einem Seniorenheim.

Fast 4000 Menschen in Quarantäne

Von den Neuinfizierten lassen sich 115 Personen 50 Familien zuordnen. Zurzeit befinden sich 3.956 Menschen in Quarantäne. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 25.317 positive Tests vor. 22.543 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 2.425 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Der von der Stadt berechnete Inzidenz-Wert von 203,1 ist nach der RKI-Methodik berechnet. Verbindlich allerdings der Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI). Dieser wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich.

150 Corona-Patienten im Krankenhaus

Zurzeit werden in Dortmund 150 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter 40 intensivmedizinisch, davon wiederum 30 mit Beatmung.

In Dortmund starben bislang 237 Menschen ursächlich an Covid-19, weitere 112 mit dem Virus infizierte Patienten starben aufgrund anderer Ursachen.

Bis jetzt sind insgesamt in Dortmund 3699 Infektionsfälle mit Virusvarianten nachgewiesen, davon 3687 mit britischer Variante (B.1.1.7), 9 Fälle mit südafrikanischer Variante (B.1.351) und 3 Fälle mit brasilianischer Variante (B.1.1.28.1 – P.1). Dies ist keine Teilmenge der tagesaktuellen Neuinfektionen, sondern eine Teilmenge der gesamten Infektionsfälle. (Grund: Die Sequenzierung dauert mehrere Tage.)

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