Jahrelang war es normal: Westfalenhallen verkünden neue Verbote für Parkplätze

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An den Westfalenhallen sind neue Verbotsschilder aufgestellt worden.
An den Westfalenhallen sind neue Verbotsschilder aufgestellt worden. © Kevin Kindel
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Jahrelang haben Kinder auf dem Parkplatz der Westfalenhallen gelernt, mit Skateboards oder Inline-Skates zu fahren. Sogar Windsurfer sind mit Rollen unter ihren Brettern schon an der B1 unterwegs gewesen. Das soll jetzt vorbei sein, neue Schilder wurden kürzlich aufgestellt.

„Betriebsgelände“, enthält die Überschrift des Schildes schon die Begründung: Auf kreuzenden Ladeverkehr und Gabelstapler müsse man achten, Radfahrer dürfen weiterhin die Flächen nutzen, aber: „Bitte Vorsicht“, so das Schild.

Schilder wurden nach Tüv-Empfehlung aufgestellt

Verboten sind nun hingegen Tretroller und E-Scooter, Skateboards und Rollschuhe. „Auf Empfehlung des Tüv und vor dem Hintergrund der Verkehrssicherungspflicht“ sei die neue Beschilderung im September aufgestellt worden, sagt Westfalenhallen-Sprecher Robin Uhlenbruch.

Durchaus nehme das Team „zur Kenntnis, dass einzelne Dortmunder erstaunt sind und die Bereiche teils als Ausbildungs- und Übungsplätze zum Fahrradfahren und Skaten in der Vergangenheit genutzt haben.“ Jedoch handele es sich um ein Betriebsgelände, für das das Unternehmen ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen müsse.

Als Alternative verweist Uhlenbruch auf die Skate-Anlagen im Stadtgarten, am Hombrucher Hallenbad oder die relativ neue Anlage unter der Schnettkerbrücke der A40.

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