Junkyard erwacht aus der Corona-Pause: Laute und leise Töne im Sommer

Konzerte in Dortmund

Neue und alte Bekannte im Junkyard: Freunde von Rap und Rock-Pop dürfen sich auf den Sommer im Club im Dortmunder Norden freuen. Das Junkyard lockt mit Konzerten im kleinen Rahmen.

Dortmund

10.08.2020, 16:55 Uhr / Lesedauer: 2 min
Erwachsen geworden: Ingo Pohlmann erlebte 2006 seinen großen Durchbruch.

Erwachsen geworden: Ingo Pohlmann erlebte 2006 seinen großen Durchbruch. © Benedikt Schnermann

Es rappelt im Junkyard: Im August und September kündigt der Club im Dortmunder Norden stolz neue Programm-Höhepunkte an. Der Konzert-Sommer unter Corona-Bedingungen wird anders, das steht fest – doch die Veranstalter sind überzeugt: gute Musik gibt es auch in Zeiten der Pandemie.

Party in Zeiten von Masken, Abstand und Corona

Statt wilder Tanzparty geht es in diesem Sommer sehr gesittet zu im Junkyard: 250 Personen finden Platz, jeder hat einen festen Sitzplatz. Dort darf die Maske abgenommen werden, auf dem restlichen Gelände gelten Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Gäste, die sich nicht an die Hygiene- und Abstandsregeln halten, behält sich der Veranstalter vor, des Geländes zu verweisen. Auch wer über den Durst trinkt, muss mit einem Rauswurf rechnen.

Jetzt lesen

Erst seit Anfang Juli gibt es wieder Konzerte im Junkyard. Einige angekündigte Veranstaltungen werden verschoben oder fallen ganz aus. Mit ausgewählten Events füllen sie nun wieder einzelne Tage der Woche.

Pohlmann Open Air, Freitag, den 14. August 2020

Ingo Pohlmann besang schon 2006 einen Sommer, der nicht recht zu den Erwartungen passen wollte. „Wenn jetzt Sommer wär“ ging damals durch die Republik, und wer nicht gerade an die Musik des Sommermärchens im gleichen Jahr denkt, hat die Zeile auch heute noch im Ohr. Mittlerweile ist der Wahlhamburger in seiner Musik erwachsener geworden. Er setzt auf den Klang seiner Gitarre und verbindet Elemente von Pop, Rock und Folk miteinander.

Herzstück seiner Lieder sind die Texte, mit denen er sein Publikum zum Nachdenken anregen will. „Hauptsache, es berührt das Herz“, verspricht er in seinem Programm.

Wann? 14. August 2020, Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr

Preis? 28 Euro

Pöbel MC, Donnerstag, den 10. September 2020

Er wird angepriesen als „einer der besten Liverapper Deutschlands“: Fans von Pöbel MC wissen, was sie erwartet. Auf die spektakuläre Liveshow wird der Rapper nicht verzichten wollen, ansonsten wird es in diesem Sommer deutlich ruhiger zugehen als auf früheren Konzerten. Auf Bierduschen und gemeinsames Tanzen werden Besucher auf der diesjährigen Tour „Mission Impöbelble“ verzichten müssen.

Lässig entspannt: Rapper Pöbel MC fühlt sich heimisch im Pott.

Lässig entspannt: Rapper Pöbel MC fühlt sich heimisch im Pott. © David Henselder

Spannend ist die Einstellung des Rappers: „Die Sprache, die ich verwende, spiegelt die Wirklichkeit, die mich umgibt“, beschreibt Pöbel MC seine Textfindung. „Aber sie beeinflusst sie auch.“ Welche Einflüsse die Corona-Zeit auf die Musik des Rappers genommen hat, gilt es nun herauszufinden.

Wann? 10. September 2020, Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr

Preis? 25,45 Euro

Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt