Kampstraße wird bald zu Dortmunds Falschparker-Hölle

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Kurz ohne Parkschein das Auto abstellen – das sollte man in der Kampstraße künftig lassen. Mitte März wird sie zu Dortmunds gefährlichster Straße für Falschparker.

Dortmund

, 05.03.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die westliche Kampstraße ist eine beliebte Park-Anlaufstelle für alle, die nur kurz etwas in Dortmunds City besorgen wollen und keine Lust haben, in ein Parkhaus zu fahren. So mancher Autofahrer spart sich für die paar Minuten gerne das Geld für die Parkuhr.

Für Falschparker war die Straße deshalb ein gefährliches Pflaster: 2018 schrieben Dortmunds Politessen dort rund 4000 Knöllchen (die zwölfmeisten auf Dortmunds Straßen) und ließen fast 230 Autos abschleppen (Rang 5 im stadtweiten Ranking).

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In Zukunft werden diese Zahlen weiter ansteigen. Denn kommende Woche wird die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes in das neue VHS-Gebäude an der Kampstraße 47 ziehen.

Damit wird die Kampstraße zum Start- und Endpunkt aller Knöllchen-Streifen – die Straße wird dabei auf dem Weg zu den eigentlichen Kontrollbereichen quasi nebenbei mitkontrolliert.

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Welchen Effekt der Standort der Verkehrsüberwachung auf die Knöllchen-Zahlen hat, zeigt das Beispiel der Kleppingstraße: Im benachbarten Stadthaus war bisher das Hauptquartier der Park-Kontrolleure. Wenig überraschend wurden dort 2018 mit Abstand die meisten Autos in ganz Dortmund abgeschleppt - über 450.

Der Umzug wird vom 9. bis 12. März über die Bühne gehen. In dieser Zeit sei die Abteilung laut Stadtverwaltung nur sehr eingeschränkt erreichbar. Der Rest des Ordnungsamtes bleibt im Stadthaus.

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