Kein Weihnachtsmarkt im Fredenbaumpark – doch es gibt eine Alternative

Coronavirus

Der Phantastische Lichterweihnachtsmarkt im Fredenbaumpark wird in diesem Jahr pausieren. Doch Fans können sich trotzdem freuen: Es wird eine Alternative in unmittelbarer Nähe geben.

Dortmund

, 09.10.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der See im Fredenbaumpark bekommt in diesem Jahr eine Auszeit – der Lichterweihnachtsmarkt kann nicht wie gewohnt stattfinden.

Der See im Fredenbaumpark bekommt in diesem Jahr eine Auszeit – der Lichterweihnachtsmarkt kann nicht wie gewohnt stattfinden. © Veranstalter

Für viele Dortmunder ist er einer der schönsten und spektakulärsten Weihnachtsmärkte in der Region: Der Phantastische Lichterweihnachtsmarkt im Fredenbaumpark. Doch in diesem Jahr muss er corona-bedingt pausieren, teilte die Stadt Dortmund am Freitag (9.10.) mit.

Wochenlang habe man sich um ein durchführbares Konzept bemüht, doch am Ende habe man sich in enger Absprache zwischen dem Veranstalter und den Behörden der Stadt gegen eine Durchführung im Fredenbaumpark entschieden.

Doch es wird eine Alternative geben: Ein „Phantastischer Weihnachtsmarkt“ des „Mittelalterlichen Phantasie Spectaculum (MPS)“, dem Veranstalter des Lichterweihnachtsmarktes, wird auf dem Festplatz an der Eberstraße nur unweit von der alten Veranstaltungsfläche stattfinden.

Mittelalterliche Atmosphäre und Kulturprogramm

Dieser soll einmalig in diesem Jahr vom 19. November bis zum 3. Januar öffnen. Mit über 100 Ständen, unzähligen Skulpturen, Feuern und fantasievollen Dekorationen werde er eine mittelalterliche und fantasievolle Atmosphäre bieten, so die Stadtverwaltung.

Und auch an neuer Wirkungsstätte werde es ein ruhiges und stimmungsvolles Kulturprogramm für die ganze Familie geben, etwa mit mittelalterlicher Musik, Gauklern und Kleinkünstlern.

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Die letzten Details des Sicherheits- und Hygienekonzepts werden momentan noch mit den zuständigen Stellen abgestimmt, heißt es. Klar ist schon: Breite Wege, genug Abstand zwischen den Ständen, Registrierung der Gäste an Sitz- und Stehplätzen, Einbahnstraßenregelungen, Abstand und Maskenpflicht in Warteschlangen seien erprobte Eckpunkte der Corona-Schutzmaßnahmen.

Hinzu kommt: Die Besucherkapazität sei auf dem neuen Gelände deutlich geringer als die im Fredenbaumpark. Auch am Verkehrs- und Parkraumkonzept werde noch gearbeitet, Infos dazu würden rechtzeitig bekannt gegeben.

Warum nicht an alter Wirkungsstätte?

Doch woran scheiterte nun die Durchführung am ursprünglichen Ort? Laut Stadt Dortmund wäre eine dortige Durchführung mit enormen Investitionskosten verbunden gewesen – in 2020 sei das wirtschaftlich nicht tragbar, eben auch deshalb, weil die Corona-Schutzmaßnahmen eine deutlich geringere Besucherkapazität bedingen würden.

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Hinzu komme noch die ungewisse Entwicklung der Infektionszahlen, welche ein unkalkulierbares Risiko darstellen würde. Kurzfristige zusätzliche corona-bedingte Maßnahmen oder Einschränkungen bis hin zur absoluten Absage der Veranstaltung könne man nicht ausschließen.

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