Keine Bürgschaft der Stadt

Nachbarschaftsbüro

23.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Hörde In die Debatte um das Nachbarschaftsbüro am Clarenberg, dem aufgrund des Projektendes ab 2008 kein Geld mehr aus der Europäischen Union zusteht (wir berichteten), hat sich nun auch die SPD eingeschaltet. So nennen der SPD-Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Gerd Bollermann Ulrike Nolte (Foto 1) und die SPD-Ratsvertreterin (Foto 2) die Forderung der CDU nach einer finanziellen Förderung des Clarenberger Nachbarschaftsbüros durch die Stadt Dortmund «zynisch und pharisäerhaft». Die CDU/FDP-Landesregierung streiche den Kommunen - insbesondere im Ruhrgebiet - an allen Ecken und Enden die Zuschüsse, und würde von der Stadt immer wieder fordern, als Ausfallbürge einzuspringen. Das Nachbarschaftsbüro würde bisher zu 90 Prozent (73 260 Euro) aus dem Programm «Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf» des Landes NRW finanziert. Der städtische Eigenanteil betrüge 10 Prozent (8140 Euro). So sei die SPD selbstverständlich bereit, den städtischen Eigenanteil weiter zu finanzieren, aber es sei nicht einzusehen für die Kürzungen des Landes aufzukommen, so Bollermann und Nolte.

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