Keine Kohle am Clarenberg

CDU will das Nachbarschaftsbüro sichern: Auch die Stadt soll bezahlen

22.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Saniert sind in der Siedlung nicht nur die Hochhäuser. Nachweisbar «saniert» ist auch das Zusammenleben der über 3500 Hörder, die einst in einem sozialen Brennpunkt und jetzt vorbildlich in friedlicher Nachbarschaft leben. Möglich machte das auch das 1998 gegründete Nachbarschaftsbüro, dessen Arbeit längst Früchte trägt. Der «Ruhrgebiets-Pate» der CDU aus Hamm, Oskar Burkert Claudia Middendorf (Foto) und Ratsmitglied (Foto) forderten gestern die Stadt Dortmund auf, sich finanziell zu engagieren und die Arbeit des Nachbarschaftsbüros zu sichern. Burkert sagte zu, sich in Düsseldorf ebenfalls für den Clarenberg einzusetzen. Eine konkrete Aussage könne aber erst nach der Sommerpause getroffen werden. «Konkret» heißt: der Clarenberg muss jährlich einen 50 000-Euro-Zuschuss für Personal- und Sachkosten erhalten, um die Arbeit der inzwischen 60 für die Gemeinschaft ehrenamtlich aktiven Nachbarn zu organisieren. Zurzeit ist das Sabine Dietrichs Aufgabe. «Man darf dieses Projekt nicht abbrechen, weil die Erfolge der letzten Jahre sonst verpuffen. Spätestens nach einem halben Jahr würde das Engagement wegbrechen», begründete Landtagsabgeordneter Burkert seine Initiative. Oskar Burkert kam nach Dortmund, weil die CDU hier keinen eigenen Landtagsabgeordneten hat. Mit Claudia Middendorf forderte er die Stadt auf, ebenfalls einen Teil der Kosten zu übernehmen, da dies auch in ihrem Interesse liege. «50 000 Euro müssten doch zu schaffen sein», sagte er optimistisch, «das zahlt sich später wieder aus.» ban

Keine Kohle am Clarenberg

<p>Farbenprächtig präsentieren sich die Clarenberg-Hochhäuser nicht nur aus der Vogelperspektive: Mit dem Umbau ist ein attraktives Wohnquartier entstanden. Links oben das Josefs-Hospital, rechts das Goystadion. RN-Fotos Neubauer, Bandermann</p>

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