Vier Kinder im Laderaum, eins im Reifenstapel: Autobahn-Polizei staunt nicht schlecht

Autobahn-Polizei

Die Autobahnpolizei machte auf der A2 bei Dortmund am Montag, 1. Juli, eine kuriose und nicht minder gefährliche Entdeckung. In einem Transporter hatten vier Kinder ganz „besondere“ Plätze.

Dortmund

02.07.2019, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vier Kinder im Laderaum, eins im Reifenstapel: Autobahn-Polizei staunt nicht schlecht

Vier Kinder fuhren ungesichert im Laderaum eines Transporters auf der Autobahn mit – eines saß in einem Stapel Reifen. © Polizei

Auf einen gefährlichen Personentransport sind Beamte der Autobahnpolizei am Montag (1. 7.) auf der Autobahn 2 bei Dortmund gestoßen. Vier Kinder saßen in auf der Ladefläche eines geschlossenen Transporters.

Das entdeckten die Beamten

Vor dem Kreuz Dortmund-Nordost, in Fahrtrichtung Hannover, bemerkten die Polizisten gegen 15.10 Uhr einen Kleintransporter samt Wohnanhänger, bei dem die Brems- und Beleuchtungsanlage nicht funktionierte. Offenbar waren die erforderlichen Steckverbindungen schlicht nicht eingesteckt. Darüber hinaus stellten sie einen völlig defekten Reifen am Anhänger fest.

Bei der weiteren Überprüfung auf einem nahegelegenen Parkplatz staunten die Beamten dann nicht schlecht, als ihnen von der Ladefläche des Transporters „große Kinderaugen“ entgegenstrahlten, wie es in der seitens der Polizei weiter heißt.

Kind sitzt in einem Reifenstapel

In der Transporter-Ladefläche war nicht nur Heu geladen, auch vier Kinder der Familie aus Neu-Ulm fuhren dort mit. Eines saß dabei sogar mittig in einem ebenfalls dort geladenen Reifenstapel.

Eine Erklärung der Eltern, wieso die Kinder so im Fahrzeug transportiert werden, erhielten die Polizisten nicht. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt in dieser Art und Weise und fertigten eine entsprechende Anzeige an.

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