Kinder spielen bei Stadtplanung mit

14.01.2008, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kinderfreundlichkeit ist zu einem entscheidenden Standortfaktor geworden. Und wer wüsste nicht am besten, was kinderfreundlich ist als die Kinder und auch die Jugendlichen selbst. Sie sollen in Dortmund deshalb künftig ein Wort mitreden, was die Gestaltung ihrer Umgebung angeht. Die Stadt will ihre Spielleitplanung - so heißt das neue Instrument im Amtsdeutsch - als kommunale Daueraufgabe in Verwaltung und Politik verankern.

Vorausgesetzt der Rat stimmt im Februar zu, müssen künftig bei sämtlichen Vorhaben und Maßnahmen zur Gestaltung der Stadt die Folgen für Kinder dargestellt und abgewogen sowie die räumlichen Qualitätsziele für eine kinder- und familienfreundliche Stadt beachtet werden. Werden z.B. Freiflächen mit nachweislich hohem Spiel-, Erlebnis- und Aufenthaltswert überplant und anders genutzt, sind gleichwertige Ersatzflächen bereitzustellen.

Nach einer Bestandserhebung und -bewertung wird ein Spielleitplan erstellt. Die Umsetzung startet als dreijähriger Pilotversuch in den drei Stadtbezirken Innenstadt-West, Lütgendortmund und Brackel. Nach fünf Jahren soll die stadtweite Einführung der Spielleitplanung abgeschlossen sein. ko

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