Kita-Neubau in Dortmund verzögert sich weiter

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Seit mehr als einem Jahr plant der Evangelische Kirchenkreis den Neubau einer Kita. Doch bislang hat sich dort noch nichts getan. Das soll sich bald ändern.

Brechten

, 10.12.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kita-Plätze sind im gesamten Stadtgebiet rar. Dennoch ist die Situation des evangelischen Kindergartens an der Widumer Straße in Eving besonders.

Nicht nur, dass die Kindertagesstätte dem Bedarf an Betreuungsplätzen in der jetzigen Form nicht gerecht werden kann, auch die innere Organisation entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen und weist zudem bauliche Mängel auf.

Verfahren seit über einem Jahr in der Schwebe

Bereits vor rund einem Jahr beschäftigte das Thema die Bezirksvertretung. Tatsächliche Baumaßnahmen sind bis heute allerdings nicht realisiert worden.

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Wenn es nach Pfarrer Jochen Schade-Homann vom evangelischen Kirchenkreis Dortmund geht, soll sich das möglichst zeitnah ändern: „Wir befinden uns in einem laufenden Verfahren und warten auf die Bewilligung des Erbbaurechtsvertrags“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Jugend und Erziehung auf Nachfrage der Redaktion.

Baubeginn in 2020 durchaus realistisch

Dieser sei erforderlich, um schlussendlich einen Bauantrag stellen zu können. Laut Schade-Homann gehe man davon aus, dass man 2020 mit dem Neubau auf dem Gelände neben der jetzigen Kita beginnen könne.

„Es soll ein anderthalb geschossiges Gebäude entstehen. Erste Vorentwürfe existieren bereits und ich bin zuversichtlich, dass diese im kommenden Jahr in die Tat umgesetzt werden können“, so Schade-Homann.

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