Kita an der Oberadener Straße: SPD lehnt weitere Verkehrssicherung ab

Verkehrspolitik in Dortmund

Kinder, die die RuFa-Kindertagesstätte an der Oberadener Straße besuchen, leben gefährlich. Zu Sicherungsmaßnahmen konnte sich die Bezirksvertretung Eving dennoch nicht durchringen.

Eving

, 04.10.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine schwierige Verkehrssituation herrscht vor der Kindertagesstätte RuFa, die sich in den drei weißen Häusern rechts befindet, weil dort drei Straßen aufeinandertreffen und die Kinder nach wenigen Schritten auf der Straße stehen

Eine schwierige Verkehrssituation herrscht vor der Kindertagesstätte RuFa, die sich in den drei weißen Häusern rechts befindet, weil dort drei Straßen aufeinandertreffen und die Kinder nach wenigen Schritten auf der Straße stehen. © Andreas Schröter

Nicht durchsetzen konnte sich die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Eving mit ihrem Antrag, mögliche Verkehrssicherungsmaßnahmen vor der RuFa-Kindertagesstätte an der Oberadener Straße 34 durch die Verwaltung prüfen und installieren zu lassen. Die dort betreuten Kinder seien akut gefährdet, so die CDU.

Vor der Kita müssen nun andere Verkehrssicherungsmaßnahmen ergriffen werden, so hatten die Christdemokraten ihren Antrag begründet - schließlich war die Fraktion in der Juni-Sitzung bereits mit einem früheren Antrag dazu gescheitert.

Der Vorschlag damals: Die Parkplätze vor der Kita sollten gestrichen und durch Absperrbügel ersetzt werden. Das hatte die SPD mit dem Verweis auf die ohnehin schwierige Parkplatzsituation in der Oberadener Straße abgelehnt.

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Problem in diesem Bereich ist, dass Kinder nach wenigen Metern auf der Straße stehen. Hinzu kommt, dass dort ohnehin eine unübersichtliche Verkehrssituation besteht, weil nicht nur die Oberadener Straße einen Knick macht, sondern auch von oben die Husarenstraße einmündet.

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Peter Wieseler (SPD) begründete die erneute Ablehnung damit, man möge doch zunächst der Verwaltung die Chance geben, die Situation von sich aus zu regeln. Wenig Verständnis dafür hatte der scheidende Bezirksvertreter Detlef Münch (FBI): „Vor einem Kindergarten kann es gar nicht genug Sicherheitsmaßnahmen geben.“

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