Auf Klassenfahrt in Zeiten von Corona: Ein Gymnasium sorgt vor

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Während es Schulen gibt, die angesichts von Corona sämtliche Klassenfahrten absagen, macht es das Helene-Lange-Gymnasium aus dem Dortmunder Süden anders.

Renninghausen

, 06.03.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für die Jugendlichen aus der Stufe 9 des Helene-Lange-Gymnasiums in Renninghausen ist es der Höhepunkt des Jahres: Alle Klassen verbringen bei der Skifreizeit eine Woche in den Bergen.

Das Gute: Die aktuelle Fahrt geht nicht nach Südtirol, wo es unzählige Skipisten gibt. Für dieses Gebiet hat das Auswärtige Amt wegen des Coronavirus schließlich eine Reisewarnung ausgesprochen.

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Die Dortmunder Schüler haben sich am Freitag (6.3.) auf den Weg in die Schweiz gemacht. Hier hat Corona zwar das erste Todesopfer gefordert – „aber es ist noch nicht so, dass wir mit einer Reisewarnung rechnen müssen“, sagt Niklas Sigges.

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Er ist stellvertretender Schulleiter und erklärt, wie sich die Schule vorbereitet hat. „Es sollten nur die Kinder mitfahren, die gesund und nicht erkältet sind, zudem sind einige Kollegen mit dem Auto in die Schweiz vorgefahren, um vor Ort reagieren zu können“, sagt Sigges: Im Fall der Fälle könne zum Beispiel ein Schüler schnell wieder nach Hause gebracht werden.

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Es habe Eltern gegeben, die sich genauer informieren wollten, wie Corona und Klassenfahrt vereinbar sind. Wegen der Angst vor dem Virus sei aber niemand zu Hause geblieben. „Wir sind froh, dass wir fahren können, weil die Schülerinnen und Schüler sich sehr freuen“, sagt Sigges.

Am Montag (9.3.) startet die nächste Reise: Dann fahren die Siebtklässler nach Borkum.

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