Das Juicy Beats Festival konnte in diesem Jahr zwar nicht stattfinden, die Organisatoren haben jetzt aber eine neue Veranstaltungsreihe auf die Beine gestellt. © Rüdiger Barz (Archiv)
Juicy Beats Park Sessions

Kleine Auftritte statt Massen-Festival: Es gibt Ersatz fürs Juicy Beats

Die Corona-Lockerungen machen es möglich: Die Macher des Juicy Beats Festivals planen für die kommenden Wochen eine neue Veranstaltungsreihe. Mit dabei sind einige bekannte Gesichter.

Ein Sommer ganz ohne Festival-Feeling im Dortmunder Westfalenpark? Mittlerweile schon fast unvorstellbar. Das haben sich auch die Veranstalter des Juicy Beats Festivals gedacht und deshalb eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen. Das 25. Juicy Beats, zu dem am 25. und 26.7. über 50.000 Besucher gekommen wären, fällt wegen des nach wie vor geltenden Verbots von Großveranstaltungen infolge der Corona-Pandemie aus.

Im Juli und August werden dafür bei den „Juicy Beats Park Sessions“ auf der Festwiese im Westfalenpark viele unterschiedliche Künstler auftreten – natürlich unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen.

Konzerte, Poetry Slams, DJ-Sets, Comedy und ein besonderes Kinderprogramm: Die Liste der kurzfristig organisierten Highlights bei den „Juicy Beats Park Sessions“ ist lang. Ab dem 4. Juli treten auf der Festwiese im Westfalenpark, dort wo sonst tausende Festival-Besucher ausgelassen feiern, bis Ende August viele verschiedene Künstler auf.

Extra Programm für Kinder und Jugendliche

Mit dabei sind laut Pressemitteilung unter anderem die Musiker Thees Uhlmann, Kasalla, der Düsseldorfer Rap- und Pop-Künstler Kayef und die Comedians Johann König und Ines Anioli.

Doch auch für die jungen Besucher gibt es ein außergewöhnliches Programm. Ab dem 7. Juli wird Die Märchenbühne in den Ferien jeweils dienstags bis donnerstags ein Kinderpuppentheater veranstalten. Außerdem plane man weitere Familienkonzerte in Zusammenarbeit mit dem Domicil, so die Veranstalter.

Gemeinsam mit anderen Kulturschaffenden aus Dortmund haben die Macher des Juicy-Beats-Festivals für diese Veranstaltungsreihe ein Sicherheitskonzept entwickelt, das bis zu 350 Menschen den Zutritt zu den jeweiligen Veranstaltungen ermöglicht.

„Am-Platz-Bedienung“ wird eingerichtet

Im Ticketpreis ist der Eintritt in den Westfalenpark inbegriffen. Der Einlass erfolgt immer eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. „Wir wollen einen Ort schaffen, in dem sich Menschen wieder in einem kulturellen Rahmen begegnen können“, heißt es in der Pressemitteilung.

Dazu gehören Vorkehrungen wie Wartezonen zur Entzerrung beim Einlass und bestimmte Bestuhlungskonzepte. Außerdem werde man ausschließlich Toiletten mit Einzelkabinen, zusätzliche Desinfektionsmittelspender und eine „Am-Platz-Bedienung“ installieren.

Auf diese Art und Weise gibt es in diesem Jahr dann zumindest doch noch eine kleine Portion Festival-Atmosphäre in Dortmund. Bislang seien zwar noch nicht alle exakten Termine veröffentlicht, so die Veranstalter – die Popmodern Veranstaltungs GmbH und der UPOP e.V, – in der Pressemitteilung. Der Kalender werde sich in den kommenden Tagen aber immer weiter füllen.

Diese Termine stehen fest:

  • Ab dem 7. Juli immer Di-Do, Die Märchenbühne, 15.30 & 16.30 Uhr, 6 Euro
  • 4.7., Disco Colada, 14 Uhr, 10 Euro
  • 4.7., Ingo Sänger, Carsten Helmich & Vokke, 18 Uhr, 10 Euro
  • 10.7., Walking On Rivers, 19 Uhr, 15 Euro
  • 11.7., Lakmann & Schulter139, 19 Uhr, 15 Euro
  • 29.7., Thees Uhlmann, 20 Uhr, 34 Euro
  • 2.8., Yoga Sessions, 12 Uhr
  • 15.8., Kayef, 19.30 Uhr, 26 Euro
  • 16.8., Die Feisten, 19 Uhr, 25 Euro
  • 21.8., Ines Anioli, 20 Uhr, 25 Euro
  • 22.8., Kasalla, 20 Uhr, 30 Euro
  • 26.8., Johann König, 20 Uhr, 26 Euro
  • 27.8., Roy Bianco & die Abbrunzati Boys, 19.30 Uhr
  • 28.8. Kapelle Petra, 20.00 Uhr, 25 Euro
  • 29.8., Waving The Guns, 20 Uhr, 25 Euro

Zusätzliche Informationen zum Programm und den Tickets gibt es unter https://parksessions.juicybeats.net.

Über den Autor
Redakteur
Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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