Klimaschützer-Aktion: Am Dienstag droht Stau auf dem Wall

Innenstadt

Wer am Dienstag auf dem Wall in Dortmund unterwegs ist, muss unter Umständen geduldig sein. Klimaschützer kündigten eine Protestaktion an - zu einer sensiblen Zeit und ziemlich spektakulär.

Dortmund

, 13.07.2020, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dienstag könnte sich der Verkehr auf dem Wall stauen.

Dienstag könnte sich der Verkehr auf dem Wall stauen. © Menne (Archiv)

Autofahrer müssen am Dienstagnachmittag in der Dortmunder Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Grund dafür ist eine Aktion der Gruppe Extinction Rebellion.

Die Klimaschützer werden zwischen 16 und 18 Uhr Teile des Dortmunder Walls blockieren. Bei der geplanten Aktion werden die Protestteilnehmer mit so genannten „Gehzeugen“ vom Friedensplatz aus eine Runde um den Wall gehen. Gehzeuge sind Holzgestelle, die so groß sind wie Autos, und die sich die Teilnehmer um die Schultern schnallen.

Aktion ist ein „Baustein für die Klimaneutralität“

Mit dieser Aktion will Extinction Rebellion zeigen, wie viel Platz jedes einzelne Auto einnimmt, in dem oftmals nur eine Person sitzt. Hinzu kämen der Ausstoß von Schadstoffen und CO2.

Dominik Lange, Mitglied von Extinction Rebellion, begründet die Aktion: „Wir fordern die Stadt Dortmund zu einer ambitionierten Verkehrswende auf. Das ist ein wichtiger Baustein für Klimaneutralität ab dem Jahr 2025.“

Extinction Rebellion kritisiert die Dortmunder Verkehrspolitik

Zudem kritisiert die Gruppe die Dortmunder Verkehrspolitik. Einerseits werbe die Stadt für den Umstieg auf Fahrräder, anderseits tue sie nichts für Verbesserungen für die Sicherheit von Fahrradfahrern.

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