Kochung in der Badewanne

19.11.2007 / Lesedauer: 2 min

"Gekruschel" als Bezeichnung für ein Durcheinander hatte ich am vergangenen Freitag unter der Überschrift "Schöne wilde Wörter" vorgestellt.

Etliche Leser sind der Aufforderung nachgekommen, ausgefallene Lieblingsbegriffe zu nennen. Lieselotte Brusis kam über das Wort Klüngelkram (in diesem Falle für Kleingeld) in ein nettes Gespräch mit einer Kassiererin.

Kirsten Guthmann empfindet das Wetter gerade in dieser Jahreszeit oft als brausig - an besonders fiesen nasskalten Novembertagen.

Voll verzettelt

Gleich mehrere Begriffe steuerten zwei Leser bei. Susanne Hürtgen z. B. huddelnRanternbaseln (auch: rumhuddeln) für jemanden, der sich verzettelt. wendet sie gerne in Zusammenhang mit Kindern an - zappeln, wie auch = zielloses Herum- oder gegen etwas Laufen.

Wolfgang Hagenkötter schickt sogar einen ganzen Satz: "Ich werde gleich riffeligknödder ausBolschen rumkrosen (unausstehlich) und (unzufrieden sein), weil ich ständig nach meinen (Hausschuhe) (suchen ohne System) muss."

Verlierer-Menü

Fast schon nach Körperverletzung klingt das Lieblingswort von Alexandra Beer: Badewannenkochung - beschreibt aber keine Foltermethode, sondern im Gegenteil eine Belohnung für richtiges Tippen von Fußballergebnissen zwischen ihr und ihrem Mann. Wer gewonnen hat, darf in aller Ruhe in der Wanne entspannen, während der Verlierer ein schönes Menü kocht. Das natürlich beide genießen, damit keiner knödderich wird. Jörg Heckenkamp

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