Ampeln ausgefallen: Lange Staus auf Ostwall und Ruhrallee in Dortmund

Verkehr

Wer am Dienstagmorgen Ostwall oder Ruhrallee in Dortmund nutzen wollte, musste viel Geduld mitbringen. Ampeln waren ausgefallen, zahlreiche Fahrspuren waren gesperrt.

Dortmund

, 26.11.2019, 08:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ampeln ausgefallen: Lange Staus auf Ostwall und Ruhrallee in Dortmund

Ampeln sind ausgefallen, die Polizei regelt den Verkehr an Ostwall und Ruhrallee. © Kevin Kindel

Gegen 6.30 Uhr ist bei der Polizei am Dienstagmorgen die Meldung eingegangen, dass die Ampelanlage der Kreuzung Ostwall/Ruhrallee ausgefallen ist. Beamte regelten dort am Morgen den Verkehr, um 8 Uhr gab es einen langen Rückstau. Bis zu 45 Minuten mehr Zeit musste man dort einplanen.

Um das Chaos in Grenzen zu halten, ist der mittlere Bereich der Kreuzung gesperrt worden. Das heißt, dass der Verkehr über den Wall fließen konnte - man konnte aber nicht von der Ruhrallee geradeaus auf die Kleppingstraße (und andersrum) fahren. Außerdem waren alle Linksabbiegerspuren gesperrt.

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Der Ausfall der Ampelanlage dauerte knapp zwei Stunden. Grund war ein defektes elektronisches Bauteil, berichtete der städtische Baudezernent Arnulf Rybicki später. Der Schaden konnte schließlich von Technikern der Firma Siemens behoben werden.

Die Stadt will ihr Informationssystem verbessern

Dass der Ausfall der Ampel zu kilometerlangen Staus auf dem Wall und den südlichen Zufahrtsstraßen zur City führte, lag zum einen am Zeitpunkt inmitten des morgendlichen Berufsverkehrs. Dazu kommen noch die Baustellen zur Bombensondierung im Citybereich unter anderem mit der Sperrung des Hohen Walls.

Eine der Konsequenzen aus dem Vorfall: Die Stadt will ihr Informationssystem zu Baustellen und kurzfristige Störungen verbessern, versprach Rybicki.

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